Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

Aktuell betreuen wir über 300 Asyl- suchende und anerkannte Flüchtlinge. .

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Wohnungen gesucht!

Hauptproblem für Flüchtlinge und Helfer ist die Suche nach Wohnungen!

 

Helfen Sie mit, denn das ist oft Schwerstarbeit für alle Beteiligten!

 

Ein lautes "Nein"

Immer mehr Flüchtlinge, die bei uns zum Teil schon lange leben, sind von Abschiebung bedroht!

Wir - die Flüchtlingsbetreung Herzogenaurach - können und wollen das nicht akzeptieren. Mit einer Unterschriftenaktion und einer Protestveranstaltung am 5. Dezember iim Martin-Luther-Haus haben wir Solidarität gezeigt!

 

Drei Familien aus dem Irak sollen binnen 30 Tagen das Land verlassen. Begründung z. B. in einem Fall: "Es sind keine Anhaltspunkte erkennbar, welche die Annahme rechtfertigen, dass den Antratgstellern bei Rückkehr in den Irak ein ernsthafter Schaden droht." Der tägliche Blick in die Nachrichten vermittelt allerdings ein anderes Bild: an Die ganze Region von Syrien bis Afghanistan ist de facto Kriegsgebiet,wie auch der jüngste Anschlag auf das deutsche Konsulat am 10. November in Masar-i-Scharif erneut zeigt.

 

Ebenso betroffen macht uns die Ablehnung des Asylantrages von Jana und Victor aus der Ukraine (siehe nebenstehnden Beitrag) und weiterer Geflohener.

 

Dazu fand am 5. Dezember im übervollen Saal des Martn-Luther-Hauses eine Informations- und Protestveranstaltung statt, bei der u. a. die beiden Landtagsabgeordneten

 Alexandra Hiersemann (SPD) und Christine Kamm (Grüne).ihre Solidarität bekundeten und klar Stellung gegen das neue bayerische "Integrationsgesetz" bezogen (das mittlerweile am 9. 12. verabschiedet worden ist).

 

Wie geht es weiter? Wir werden alle Betroffenen weiter unterstützen und sie nicht allein lassen. Der Rechtsweg wurde beschritten und die Unterschriften übergeben, Petitionen werden vorbereitet.

 

Ein lautes "Nein" ging am 5. Dezember als Signal aus, das aller Orten , auch in der Politik, vernehmbar ist!

 

Weiteres zur Veranstaltung in den Presseberichten unter Neues & Info/Presse.

Neuer Leitungskreis

von links: Uschi Schmidt, Karin Peucker-Göbel, Rudi Weber, Ute Manz, 2. Bgm. Renate Schroff und Gabi Ruyter

 

Bei der Vollversammlung der FBH am 20. September 2016 im Gemeindesaal der ev. Kirche wurde der Leitungskreis neu gewählt. Er wurde auf 5 Personen verkleinert, so wie es das dort ebenfalls geänderte Statut der FBH (siehe "Wer wir sind") vorsieht.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte unter "Neues & Info"

 

Für ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt

Foto: R. Sänger, FT

 

Die bei uns lebenden Flüchtlinge aus allen Ländern haben aus aktuellem Anlass folgende Resolution unterzeichnet:

1. Wir trauern mit den Angehörigen und den Opfern der Anschläge und des Amoklaufes.
2. Wir distanzieren uns von den Taten.
3. Wir leben gerne in Deutschland.
4. Wir lernen Deutsch und möchten uns hier integrieren.
5. Wir tragen unseren Teil zu einem guten und friedlichen Zusammenleben bei.

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach bedankt sich bei allen die mitgemacht haben für diese wichtige Geste!

 

Mehr dazu unter Neues&Info/Presse.

 

Erstes Aktiventreffen im neuen Jahr

Das erste Treffen der Aktiven der FBH im neuen Jahr steht an.

 

Es findet statt am Montag, den 16. Januar 2017  um 19 Uhr 30 im Martin-Luther-Haus.

 

Angesichts der aktuellen Entwicklungen und der Verschärfungen des Asylrechts steht auch eine Standortbedstimmung der FBH dazu an.

Alle intereeiserten Mitarbeiter/innen sind dazu herzlich eingeladen!

 

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach bedankt sich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die im vergangenen Jahr so selbstlos und gerne unsere Geflüchteten mit Sachspenden, Geldzuwendungen, aber auch mit Wort und Tat unterstützt haben.

Dem Aufruf, Solidarität zu zeigen sind in den vergangenen Wochen fast 500 Personen gefolgt. Dafür ein großes “Vergelt´s Gott!”.

Wir wünschen allen Menschen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein friedvolles und gesundes neues Jahr!

Unterschriftenaktion erfolgreich - fast 500 Herzogenauracher machten bisher mit!

Aus Protest gegen die drohenden Abschiebungen hat die FBH eine Unterschriftenaktion gestartet. Auch ein weiterer Kreis hat sich bereits angeschlossen: der Sachausschuss Eine Welt der Pfarrei St.Magdalena macht ebenfalls mit, weitere Unterstützer sind gerne gesehen!

 

Die Unterschriften wurden dem BAMF übergeben und werden auch für anstehende Petitonen Verwendung finden. Die Unterschriftensammlung geht weiter, Sie können sich weiter engagieren!

 

Das Begleitflugblatt zur Aktion und eine Unterschriftenliste könne Sie unter "Wie Sie mithelfen" herunterladen.

Sie können Ihre Solidarität aber auch per Email bekunden an

info@fb-herzogenaurach.de

 

Rundfunkbeitrag zu Jana und Victor

Victor, und Jana leben seit zweieinhalb Jahren in Niederndorf. Die Kinder Benjamin und Naomi gehen zur Schule, sie sprechen perfekt Deutsch. Victor kam aus Nigeria in die Ukraine für ein Auslandsstudium und lernte in Kiew seine Frau Iana kennen. Nach rassistischen Ausfällen gegen sie und dem Beginn der Maidan-Revolution hat die Familie die Ukraine verlassen. Beide Eltern arbeiten, verdienen ihren Lebensunterhalt selbst. Und doch leben sie ständig in der Angst, abgeschoben zu werden, da ihre Duldung nur jeweils von Quartal zu Quartal verlängert wird.

 

Mittlerweile haben sie in der Tat den Ablehnungsbescheid erhalten: Sie sollen wie drei Familien ausdem Irak binnen 30 Tagen das Land verlassen - unfassbar und unvorstellbar für alle, diesie kennen.

 

Der Jounalist Sammy Khamis hat über die Familie einen hörenswerten Beitrag verfasst, der hier abrufbar ist:

http://www.br.de/radio/bayern2/politik/nahaufnahme/1-jahr-fluechtlinge-bayern-110.html

 

Das Bayerische „Integrationsgesetz“ ist in Kraft

Trotz aller Proteste und einer 16-stündigen Marathositzung hat die CSU-Mehrheit das Bayer. Integrationsgesetz am 9. Dezember verabschiedet. SPD und Grüne, aber auch viele relevante gesellschaftlichen Gruppen von den Gewerkschaften, den Krichen und den Flüchtlingshelfern haben dagegen protestiert und demonstriert, doch die fragwürdige "Leitkultur" und viele andere restriktiven Bestimugnen sind nun Gesetz.

Der Gesetzestext und eine kritische Würdigung finden Sie unter Recht und Gesetz §.

 

 

 

 

In der Kälte allein gelassen

Die Zustände sind untragbar und unmenschlich - die Lage der Flüchtlinge im griechischen Winter.

Männer, Frauen und Kinder müssen in schneebedeckten Zelten bei Temperaturen unter Null überleben. Sie stehen an der Schwelle zu Europa allein gelassen in der Kälte. Was für eine Gesellschaft ist das, die Menschen in dieser Art und Weise behandelt?

Amnesty Österreich hat dazu einen Appell gestartet an den Präsidenten der EU-Komission Juncker, der von vielen Menschen mit unterzeichnet werden sollte:

https://www.amnesty.at/de/call-to-action-griechenland/

 

Petition: Ärzte gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Zu den Abschiebungen nach Afghanistan hat die Bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen und Prominenten wie Senta Berger eine Erklärung an die Schutzsuchenden und eine Petition an die Bundeskanzlerin veröffentlicht, die auf www.change.org/nodeportation unterstützt werden kann.

Kinder spenden für Kinder

Einen tollen Einfall hatten die Schüler und Schülerinnen der Mittelschule des Liebfrauenhauses. Geschenke zu Weihnachten soll es auch für die Kinder geben, die mit ihren Familien auf der Flucht sind und bei uns eine neue Heimat gefunden haben.

 

Und so packten sie fast einhundert Geschenke ein um diesen Kindern ein Freude zu bereiten. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrerinnen Ulrike Neubert und Alena Albert. Bei der Weihnachtstsfeier der Mittelschule am Mittwoch übergaben die Schülersprecher Alexandra van der Burg und Mark-Oliver Schreiter die Geschenke an die Vertreter der Flüchtlingsbetreuung, Hamid Kaddoura und Konrad Eitel.

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In einem kurzen Interview beantwortete Konrad Eitel die Fragen der Schülersprecher zur Situation der 250 Flüchtlinge in unserer Stadt und bedankte sich für die vielen Spenden. Dank im Namen der beschenkten Kinder sagte auch der syrische Ingenieur Amer Naseraldeen, der selbst seit Januar als Flüchtling bei uns lebt.

 

Unser Bild zeigt von links nach rechts Ulrike Neubert, Alexandra van der Burg, Amer Naseraldeen, Konrad Eitel, Alena Albert, Isabel Eger, Hamid Kaddoura und Mark-Oliver Schreiter.

Foto: Michael Richter

 

Ausverkauft auf dem Weihnachtsmarkt

Auf dem Weihnachtsmarkt war die Flüchtlingsbetreuung diesmal wieder mit einem Stand, an dem Taschen, Plätzchen und Bäume angeboten wurden, vertreten. Vera Friedrich hatte das Plätzchenbacken mit Flüchtlingen als Projekt ihrer Schule angeregt. Es wurden so einige hundert Euro in die Kasse gespült.

 

Alaa, Mahmoud, Rami und Omar verkauften als Alternative zur Bratwurst vegetarische Falafel mit Gemüse im Arabischen Brot. Das Rezept kam an und so waren am Ende des Tages immer alle Falafel ausverkauft. Durch den Einsatz der Flüchtlinge, besonders von Alaa, Mahmoud, Rony und Hossan konnten auch in diesem Jahr 1.275 Euro erwirtschaftet werden.

 

Weiterhin Sprachpaten gesucht!

Wir suchen immer noch weitere Sprachpaten.

Wer mitmachen möchte oder weitere Auskünfte haben möchte wendet sich bitte an deutsch@fb-herzogenaurach.de

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