Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

 

Aktuell betreuen wir über 300 Flüchtlinge .

 

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Helferbildung

Zur Unterstützung der Arbeit mit den Flüchtlingen bieten wir interessante und hilfreiche Informationen, sowie persönliche Weiterentwicklungs-möglichkeiten an.

 

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Für ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt

Foto: R. Sänger, FT

 

Die bei uns lebenden Flüchtlinge aus allen Ländern haben aus aktuellem Anlass folgende Resolution unterzeichnet:

1. Wir trauern mit den Angehörigen und den Opfern der Anschläge und des Amoklaufes.
2. Wir distanzieren uns von den Taten.
3. Wir leben gerne in Deutschland.
4. Wir lernen Deutsch und möchten uns hier integrieren.
5. Wir tragen unseren Teil zu einem guten und friedlichen Zusammenleben bei.

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach bedankt sich bei allen die mitgemacht haben für diese wichtige Geste!

 

Mehr dazu unter Neues&Info/Presse.

 

Vielfalt

Das Beste gegen Einfalt.

 

So lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2016, die am Sonntag, den 25. September startet. Das Motto bezieht sich auf eine starke und selbstbewusste Zivilgesellschaft, die sich gegen die Einfalt durchsetzen wird. Es ist ein Motto, das bewusst die Millionen von Menschen stärkt, die sich für ein Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte einsetzen.

 

Geplant ist bei uns ein gemeinsames Mahl am Marktplatz am Samstag, den 24. Septmeber von 11 - 16 Uhr.

Nächstes Treffen zur Vorbereitung dazu ist am 8. September um 18 Uhr in St. Josef Niederndorf. Anfragen hierzu  an:

 

info@fb-herzogenaurach.de

 

Link der Aktion http://www.interkulturellewoche.de

 

Gemeinsame Wanderung

 

Gemeinsam Spaß haben und sich im lockeren Rahmen näher kennenzulernen - das war das Ziel der Wanderung, zu der die Sprachpaten am  Kerwa-Sonntag ihre Schützlinge einluden. Trotz der hohen Temperaturen fand sich zum verabredeten Zeitpunkt ein nettes Trüppchen von 14 Erwachsenen und 7 Kindern aus Syrien, Äthiopien, dem Irak und Deutschland ein. Um ein bißchen mehr im Schatten zu laufen wurde die Wanderroute kurzfristig abgeändert und führte uns von der Containerwohnanlage Eichelmühlgasse über die Weihersbachanlagen durch den Dohnwald und zurück.. Wieder am Weihersbach angekommen waren vor allem die Kinder glücklich, sich im dortigen Brunnen abkühlen zu können. Die einstimmige Meinung zum Ende der Wanderung lautet: Das gemeinsame laufen, unterhalten und picknicken hat sehr viel Spaß gemacht, das können wir gerne nochmal wiederholen!

 

Integration statt Ausgrenzung!

 

Wie geht es weiter mit den Flüchtlingen und der Flüchtlingspolitik? Während die Erstaufnahme im Praktiker leer ist unbd auch die Halle Berufsschule als Unterkunft geschlossen wird spielen sich anderswo - vor allem im Mittelmeer - dramatische Szenen ab: ist das die Lösung der Flüchtlingsfrage für Europa und Deutschland?

 

Die Menschen die schon zu uns gekommen sind brauchen eine Perspektive, und die heißt Integration. Dazu hat z. B. die Robert-Bosch-Stiftung beachtenswerte Vorschläge vorgelegt, während das soeben verabschiedete Integrationsgesetz wieder einmal Sanktionen und Zwangszuweisungen zu stark in den Vordergund rückt.

 

Und die jüngsten Umfragen zeigen leider auch, dass die Ablehnung von Flüchtlingen zunimmt, ebenso wie ausländerfeindliche Aktionen und Straftaten. Es ist besorgniserregend.

 

Zeigen wir Flagge für Willkommens-kultur und Menschlichkeit!

Irakischen Flüchtlingen droht Abschiebung!

Einladung für Montag, den 22. August 2016 um 18 Uhr 30 ins Pfarrzentrum St. Magdalena.

Thema des Abends ist die Erörtertung der Frage, wie wir inhaltlich und finanziell den Flüchtlingen helfen können, die von Ausweisung bedroht sind. Bei uns leben bereits einige Menschen aus dem Irak, deren Antrag komplett abgelehnt wurde und die binnen 30 Tagen das Land verlassen sollen. Begründung z. B. in einem Fall: "Es sind keine Anhaltspunkte erkennbar, welche die Annahe rechtfertigen, dass den Antratgstellernbei Rückkehr in den Irak ein ernsthafter Schaden droht." Der tägliche Blick in die Nachrichten vermittelt allerdings ein anderes Bild.

 

Wie gehen wir damit um? Gibt es Handlungsbedarf und unterstützen wir die betroffenen Flüchtlinge finanziell und ideell z. B.durch politische Aktionen? Wie geht es im Bedarfsfall mit Kirchenasyl weiter? usw. usw.

 

Neue Infos vom Jobcenter und von der Agentur für Arbeit

Aktualisierte Informationen für Flüchtlinge nach der Anerkennung und zur Arbeitsaufnahme von Asylsuchenden im Verfahren findet sich unter Neues& Info - bei "Infos zur Integration" und "Arbeitsmarkt".

 

Integration durch Fußball mit Kolping

Foto: Dr. M. Welker

 

In der letzten Juliwoche lud die Kolpingfamilie zum Fußballturnier auf den Bolzplatz beim SC Nord. Je ein Team aus syrischen und äthiopischen Gästen, betreut von Richard Auer, trat gegen die oft erfogreichen Kolpingkicker an.Das Ergebnis war Nebensache - Begegnung und und gemeinsamer Spaß standen im Vordergrund - vielen Dank an das Kolping-Team für diese runde Sache!

Herausforderung Wohnungssuche

 

Wichtigstes Thema aktuell ist die Suche von Wohungen für anerkannte Flüchtlinge, die aus den Unterkünften ausziehen dürfen und sollen.

Deshalb unser Aufruf: Suchen Sie alle mit und melden zu vermietende Wohnungan bitte an:

info@fb-herzogenaurach.de

 

Steine im Weg bei der Wohnungssuche

Immer wieder gibt es Probleme, wenn doch eine Wohnung gefunden wurde: zum einen begrenzt die Miet- obergrenze die Auswal, zum anderen scheitert der Mietvertrag an unsinnigen bürokratische Hürden. So erhält jemand der selbst etwas zur Miete dazuzahlt kein Darlehen für die Kaution und damit auch die Wohnung nicht!. Deshalb hat die Flüchtlingsbetreuung sich nun in einem Schreiben an die Bundestagsab-geordneten gewandt und um Abhilfe gebeten.

Der Text des Schreibens findet sich unter Neues&Info.

 

Plenum mit Neuwahlen

 

Am Dienstag, den 20. September 2016 findet das Plenum der FBH mit Neuwahlen des Leitungsgremiums statt.

 

Wir bitten darum Anliegen zur Organisationsreform der FBH sowie Anträge und personelle Vorschläge zur Besetzung des Leitungsgremiums bis 10. September einzureichen, damit sie mit der Einladung versandt werden können.

 

Weiterhin Sprachpaten gesucht!

 

Wir suchen immer noch weitere Sprachpaten.

 

Sie unterrichten einzelne Personen, kleine Gruppen oder Familien und gehen auf deren sprachliche Bedürfnisse ganz individuell ein. Sie vermitteln Grundkenntnisse der deutschen Sprache, vertiefen bereits Erlerntes, üben das freie Sprechen, geben Hilfestellung bei den Hausaufgaben und stehen den Flüchtlingen als Gesprächspartner zur Seite.

 

Wer mitmachen möchte oder weitere Auskünfte haben möchte wendet sich bitte an deutsch@fb-herzogenaurach.de

 

Benötigte Sachspenden

Weiterhin werden immer wieder Sachspenden benötigt!

Angebote an und weitere Informationen erhalten Sie bei:

sachspende@fb-herzogenaurach.de

 

Mehr zum Thema Spenden und wie Sie helfen können erfahren Sie hier.

Ferienschule erfolgreich gestartet!

Das klingt ja erst einmal komisch: Schule in den Ferien!

Die Idee dazu entstand in den letzten Schulwochen in der Carl-Platz-Schule. Dort tauschten sich zwei in der Schule tätige ehrenamtliche Helferinnen aus: Brigitte Kreppel und Brigitte Bregulla. Sie kamen zu dem Ergebnis: die Kinder der Asylbewerber haben meist fleißig in ihren jeweiligen Klassen mitgelernt, aber sie haben noch viel nachzuholen im Vergleich zu ihren deutschen Mitschülern. Und es wäre so schade, wenn in den Ferien Einiges wieder vergessen wird.

So suchte und fand Brigitte Kreppel Unterstützer, die nun dieses Ferienschulprojekt mittragen:

Jalal Belal, der in etlichen Sprachen schnell erklären kann, wenn in Deutsch oder Mathematik Probleme auftauchen, Brigitte Begulla, die aus der Carl-Platz-Schule viel Erfahrung durch ihre Nachhilfetätigkeit mitbringt und Karin Peucker-Göbel, die organisatorisch und unterrichtstechnisch unterstützt.

Nicht zuletzt Pfarrer Helmut Hetzel und die Pfarrsekretärinnen, die zweimal in der Woche ihre Räume und den Garten für die Kinder öffnen.

Regelmäßig kommen 12 – 14 Schüler/innen die oft schon vor Unterrichtsbeginn im Pfarrhof auf uns warten. Sie arbeiten in unterschiedlichen Niveaus – auch mit Pausen, Spaß und Spiel natürlich.

Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir Fortschritte sehen und die Kinder mit guter Laune und Ehrgeiz bei der Sache sind.

Brigitte Kreppel

 

Deutschkurse in der Ferienzeit

Liebe Betreuer,

auch während der Sommerferien gibt es Deutschkurse, jedoch im Ferienmodus.

Der Mütterkurs läuft weiter wie gehabt Mo, Di und Do von 9.30 - 11 Uhr in der ev. Kirche.

 

Für alle Erwachsenen gibt es Deutschunterrricht jeden Mittwoch von 17 Uhr -18 Uhr 30 in Niederndirf, Pfarrzentrum.

 

Unterricht bei Sylvia und Ulrike.

Am Donnerstag von 15 Uhr bis 16 Uhr 30 ist Deutschkurs im Café an der Schütt. Es sind sowohl die Leute aus den bisherigen Kursen willkommen als auch Quereinsteiger.

 

Die Bundesregierung hat eine neue Homepage mit Informationen zur Flüchtlingspolitik ins Netz gestellt: www.deutschland-kann-das.de.

 

Unsere neue Broschüre "Mal ehrlich! Flucht und Asyl in Bayern" bringt auf ca. 35 Seiten in anschaulicher Form grundlegende Informationen, aktuelle Zahlen, Fakten und Hintergrundwissen zum Thema Flucht und Asyl auf den Punkt. Außerdem bietet die Broschüre Argumentationshilfen, um gängigen Vorurteilen entgegen zu treten und gibt darüber hinaus praktische Tipps, zum selbst aktiv werden.

Die Broschüre kann beim Bayer. Flüchtlingsrat bestellt werden:

kostka@fluechtlingsrat-bayern.de.

 

Das Faltblatt „Flüchtlinge sind an allem schuld“ konfrontiert die gängigsten Vorurteile, Vorbehalte und Wissenslücken über geflüchtete Menschen mit den nüchternen Fakten. Zudem enthält der Falter wichtige Kontaktadressen zu regionalen Beratungsstellen in ganz Bayern. Diese vom Bayerischen Flüchtlingsrat herausgegebene Argumentationshilfe erfreut sich äusserst großer Beliebtheit - bereits über 40.000 Exemplare wurden bereits in ganz Bayern verteilt.

Ab sofort kann das Faltblatt bestellt werden. Bestellungen bitte per Mail an: kostka@fluechtlingsrat-bayern.de

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