Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

 

Aktuell betreuen wir über 300 Flüchtlinge .

 

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Helferbildung

Zur Unterstützung der Arbeit mit den Flüchtlingen bieten wir interessante und hilfreiche Informationen, sowie persönliche Weiterentwicklungs-möglichkeiten an.

 

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Neuer Leitungskreis im Amt

von links: Uschi Schmidt, Karin Peucker-Göbel, Rudi Weber, Ute Manz, 2. Bgm. Renate Schroff und Gabi Ruyter

 

Bei der Vollversammlung der FBH am 20. September 2016 im Gemeindesaal der ev. Kirche wurde der Leitungskreis neu gewählt. Er wurde auf 5 Personen verkleinert, so wie es das dort ebenfalls geänderte Statut der FBH (siehe "Wer wir sind") vorsieht.

 

Vom "alten" Leitungskreis kandidierten erneut Ute Manz und Gabi Ruyter, neu hinzu gekommen sind Uschi Schmidt, Karin Peucker-Göbel und Rudi Weber.

Weiter standen an die Rechenschafts-berichte und die Diskussion aktueller Fragen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte unter "Neues & Info"

 

Der Sommer der Flüchtlingssolidarität – Ein Jahr danach

 

Bilder wie dieses gingen im vergangenen September um die Welt: Tausende Flüchtlinge zogen über die Autobahn Richtung westeuropäische Staaten. Foto: UNHCR / Mark Henley

 

Vor einem Jahr, am 4. September 2015, traf die Bundesregierung die historische Entscheidung, Flüchtlingen aus Ungarn Aufnahme in Deutschland zu gewähren. Seitdem hat sich nicht nur die Flüchtlingspolitik, sondern auch die gesellschaftliche Gesamtsituation stark verändert.

Die Bilder Tausender Flüchtlinge, die die europäische Fahne schwenkend über die Autobahnen in die westeuropäischen Staaten zogen, sind historisch. Viele Flüchtlinge waren im Sommer 2015 in Ungarn und anderen Staaten perspektivlos gestrandet. Einen Zugang zum Asylsystem gewährte man ihnen nicht, ebenso wenig die Unterbringung und Versorgung. Diesen Zustand der Entwürdigung nahmen die Flüchtlinge jedoch nicht hin, sie ließen sich nicht auf die Opferrolle reduzieren, sondern traten selbstbewusst als handelnde Akteur*innen auf. Ihr Marsch gen Westen war deswegen auch ein Aufbegehren gegen die Unwürdigkeit des aktuellen EU-Grenzregimes.

Lesen Sie weiter bei pro asyl auf Facebook

 

 

Für ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt

Foto: R. Sänger, FT

 

Die bei uns lebenden Flüchtlinge aus allen Ländern haben aus aktuellem Anlass folgende Resolution unterzeichnet:

1. Wir trauern mit den Angehörigen und den Opfern der Anschläge und des Amoklaufes.
2. Wir distanzieren uns von den Taten.
3. Wir leben gerne in Deutschland.
4. Wir lernen Deutsch und möchten uns hier integrieren.
5. Wir tragen unseren Teil zu einem guten und friedlichen Zusammenleben bei.

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach bedankt sich bei allen die mitgemacht haben für diese wichtige Geste!

 

Mehr dazu unter Neues&Info/Presse.

 

Vielfalt

Das Beste gegen Einfalt.

 

So lautet das Motto der Interkulturellen Woche (IKW) 2016, die am Sonntag, den 25. September startet. Das Motto bezieht sich auf eine starke und selbstbewusste Zivilgesellschaft, die sich gegen die Einfalt durchsetzen wird. Es ist ein Motto, das bewusst die Millionen von Menschen stärkt, die sich für ein Zusammenleben in Vielfalt auf der Basis der Grund- und Menschenrechte einsetzen.

Siehe dazu den Flyer auf dieser Seite!

 

Link der Aktion http://www.interkulturellewoche.de

 

Irakischen Flüchtlingen droht Abschiebung!

 

Wie können wir den Flüchtlingen helfen, die von Ausweisung bedroht sind. Bei uns leben bereits einige Menschen aus dem Irak, deren Antrag komplett abgelehnt wurde und die binnen 30 Tagen das Land verlassen sollen. Begründung z. B. in einem Fall: "Es sind keine Anhaltspunkte erkennbar, welche die Annahe rechtfertigen, dass den Antratgstellernbei Rückkehr in den Irak ein ernsthafter Schaden droht." Der tägliche Blick in die Nachrichten vermittelt allerdings ein anderes Bild.

 

Wie gehen wir damit um? Gibt es Handlungsbedarf und unterstützen wir die betroffenen Flüchtlinge finanziell und ideell z. B.durch politische Aktionen? Wie geht es im Bedarfsfall mit Kirchenasyl weiter? usw. usw.

 

Integration durch Fußball mit Kolping

Foto: Dr. M. Welker

 

In der letzten Juliwoche lud die Kolpingfamilie zum Fußballturnier auf den Bolzplatz beim SC Nord. Je ein Team aus syrischen und äthiopischen Gästen, betreut von Richard Auer, trat gegen die oft erfogreichen Kolpingkicker an.Das Ergebnis war Nebensache - Begegnung und und gemeinsamer Spaß standen im Vordergrund - vielen Dank an das Kolping-Team für diese runde Sache!

Herausforderung Wohnungssuche

 

Wichtigstes Thema aktuell ist die Suche von Wohungen für anerkannte Flüchtlinge, die aus den Unterkünften ausziehen dürfen und sollen.

Deshalb unser Aufruf: Suchen Sie alle mit und melden zu vermietende Wohnungan bitte an:

info@fb-herzogenaurach.de

 

Steine im Weg bei der Wohnungssuche

Immer wieder gibt es Probleme, wenn doch eine Wohnung gefunden wurde: zum einen begrenzt die Miet- obergrenze die Auswal, zum anderen scheitert der Mietvertrag an unsinnigen bürokratische Hürden. So erhält jemand der selbst etwas zur Miete dazuzahlt kein Darlehen für die Kaution und damit auch die Wohnung nicht!. Deshalb hat die Flüchtlingsbetreuung sich nun in einem Schreiben an die Bundestagsab-geordneten gewandt und um Abhilfe gebeten.

Der Text des Schreibens findet sich unter Neues&Info.

 

Weiterhin Sprachpaten gesucht!

 

Wir suchen immer noch weitere Sprachpaten.

 

Sie unterrichten einzelne Personen, kleine Gruppen oder Familien und gehen auf deren sprachliche Bedürfnisse ganz individuell ein. Sie vermitteln Grundkenntnisse der deutschen Sprache, vertiefen bereits Erlerntes, üben das freie Sprechen, geben Hilfestellung bei den Hausaufgaben und stehen den Flüchtlingen als Gesprächspartner zur Seite.

 

Wer mitmachen möchte oder weitere Auskünfte haben möchte wendet sich bitte an deutsch@fb-herzogenaurach.de

 

Benötigte Sachspenden

Weiterhin werden immer wieder Sachspenden benötigt!

Angebote an und weitere Informationen erhalten Sie bei:

sachspende@fb-herzogenaurach.de

 

Mehr zum Thema Spenden und wie Sie helfen können erfahren Sie hier.

Solidarität mit den Helfern in Landsberg!

 

 

Zur Solidarität mit der Flüchtlingsbetreuung in Landsberg hat die Vollversammlung der FBH am 20. September aufgerufen. Sie wollen am 1. Oktober einen 24-stündigen Warnstreik veranstalten und damit gegen die ständige Verschärfung des Asylrechts und die andauernde Behinderung der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer/innen durch die bayer. Staatsregierung protestieren.

Eine Erfahrung, die auch wir und viele andere Flüchtlingshelfer/innen machen. Angesichts der derzeitigen oft populistischen Diskussion des Themas Asyl und Integration sind weitere Restriktionen zu befürchten. Gewollte Integration geht anders!!

 

»Relocation« - das hat die Europäische Union vor einem Jahr als große Lösung verkauft. 160.000 Flüchtlinge sollten aus Griechenland und Italien in andere EU-Staaten verteilt werden. Die bis herige Bilanz? Mehr als traurig. In diesem Tempo würde es noch 30 Jahre dauern, bis das anvisierte Ziel erreicht ist.

Ferienschule machte Spaß!

Das klingt ja erst einmal komisch: Schule in den Ferien!

Die Idee dazu entstand in den letzten Schulwochen in der Carl-Platz-Schule. Dort tauschten sich zwei in der Schule tätige ehrenamtliche Helferinnen aus: Brigitte Kreppel und Brigitte Bregulla. Sie kamen zu dem Ergebnis: die Kinder der Asylbewerber haben meist fleißig in ihren jeweiligen Klassen mitgelernt, aber sie haben noch viel nachzuholen im Vergleich zu ihren deutschen Mitschülern. Und es wäre so schade, wenn in den Ferien Einiges wieder vergessen wird.

So suchte und fand Brigitte Kreppel Unterstützer, die nun dieses Ferienschulprojekt mittragen:

Jalal Belal, der in etlichen Sprachen schnell erklären kann, wenn in Deutsch oder Mathematik Probleme auftauchen, Brigitte Begulla, die aus der Carl-Platz-Schule viel Erfahrung durch ihre Nachhilfetätigkeit mitbringt und Karin Peucker-Göbel, die organisatorisch und unterrichtstechnisch unterstützt.

Nicht zuletzt Pfarrer Helmut Hetzel und die Pfarrsekretärinnen, die zweimal in der Woche ihre Räume und den Garten für die Kinder öffnen.

Regelmäßig kommen 12 – 14 Schüler/innen die oft schon vor Unterrichtsbeginn im Pfarrhof auf uns warten. Sie arbeiten in unterschiedlichen Niveaus – auch mit Pausen, Spaß und Spiel natürlich.

Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir Fortschritte sehen und die Kinder mit guter Laune und Ehrgeiz bei der Sache sind.

Brigitte Kreppel

 

 

Die Bundesregierung hat eine neue Homepage mit Informationen zur Flüchtlingspolitik ins Netz gestellt: www.deutschland-kann-das.de.

 

Unsere neue Broschüre "Mal ehrlich! Flucht und Asyl in Bayern" bringt auf ca. 35 Seiten in anschaulicher Form grundlegende Informationen, aktuelle Zahlen, Fakten und Hintergrundwissen zum Thema Flucht und Asyl auf den Punkt. Außerdem bietet die Broschüre Argumentationshilfen, um gängigen Vorurteilen entgegen zu treten und gibt darüber hinaus praktische Tipps, zum selbst aktiv werden.

Die Broschüre kann beim Bayer. Flüchtlingsrat bestellt werden:

kostka@fluechtlingsrat-bayern.de.

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