Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

Aktuell betreuen wir über 300 Asyl- suchende und anerkannte Flüchtlinge. .

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Wohnungen gesucht!

Hauptproblem für Flüchtlinge und Helfer ist die Suche nach Wohnungen!

 

Helfen Sie mit, denn das ist oft Schwerstarbeit für alle Beteiligten!

 

FBH am 1. Mai beim DGB im Weihersbach

Bei der Mai-Kundgebung des DGB im Weihersbach konnte die Flüchtlingsbetreuung ihre Arbeit und ihre Forderungen vorstellen. Die Ausführungen von Uschi Schmidt stehen unter: Presse

Kirchenasyl: aktuell aus dem Landtag

Aus dem Landtag berichtet die SPD-Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann am 6. April 2017:

Nach Ablehnung unseres Antrags das Kirchenasyl zu respektieren, wird auch weiterhin gegen Kirchenverantwortliche, die Menschen in Notsituationen helfen, durch die Staatsanwaltschaften ermittelt: „Die Botschaft ist, haltet Euch raus, Ihr Kirchen und Ihr Pfarrer und alle die, die Ihr fälschlich glaubt, politisch handeln zu dürfen! Und interessanterweise macht sich hier nun der Justizminister stark. Denn da sich die vielen Ehren- und Hauptamtlichen in den Kirchen einfach nicht raushalten wollen, da wurde nun die nächste Stufe der dramaturgischen Rakete gezündet, die zeigen soll, wer hier über Menschlichkeit, über Gewissen bestimmt. Die nächste Stufe sind zahlreiche Ermittlungsverfahren gegen die Pfarrerschaft“ (06. April 2017 Bayerischer Landtag).
Hier geht es zur heutigen Debatte im Bayerischen Landtag und meinem Beitrag:
https://www1.bayern.landtag.de/www/player/index.html…

 

Ein lautes "Nein"

Immer mehr Flüchtlinge, die bei uns zum Teil schon lange leben, sind von Abschiebung bedroht!

Wir - die Flüchtlingsbetreung Herzogenaurach - können und wollen das nicht akzeptieren. Mit einer Unterschriftenaktion und einer Protestveranstaltung am 5. Dezember iim Martin-Luther-Haus haben wir Solidarität gezeigt!

Drei Familien aus dem Irak sollen binnen 30 Tagen das Land verlassen. Begründung z. B. in einem Fall: "Es sind keine Anhaltspunkte erkennbar, welche die Annahme rechtfertigen, dass den Antratgstellern bei Rückkehr in den Irak ein ernsthafter Schaden droht." Der tägliche Blick in die Nachrichten vermittelt allerdings ein anderes Bild: an Die ganze Region von Syrien bis Afghanistan ist de facto Kriegsgebiet,wie auch der jüngste Anschlag auf das deutsche Konsulat am 10. November in Masar-i-Scharif erneut zeigt.

Ebenso betroffen macht uns die Ablehnung des Asylantrages von Jana und Victor aus der Ukraine (siehe nebenstehnden Beitrag) und weiterer Geflohener.

Dazu fand am 5. Dezember im übervollen Saal des Martn-Luther-Hauses eine Informations- und Protestveranstaltung statt, bei der u. a. die beiden Landtagsabgeordneten

 Alexandra Hiersemann (SPD) und Christine Kamm (Grüne).ihre Solidarität bekundeten und klar Stellung gegen das neue bayerische "Integrationsgesetz" bezogen (das mittlerweile am 9. 12. verabschiedet worden ist).

 

Der Leitungskreis der FBH

 

Bei der Vollversammlung der FBH am 20. September 2016 im Gemeindesaal der ev. Kirche wurde der Leitungskreis neu gewählt. Er wurde auf 5 Personen verkleinert, so wie es das dort ebenfalls geänderte Statut der FBH (siehe "Wer wir sind") vorsieht.

Siehe dazu auch die Presseberichte unter "Neues & Info"

 

von links: Uschi Schmidt, Karin Peucker-Göbel, Rudi Weber, Ute Manz, 2. Bgm. Renate Schroff und Gabi Ruyter

Weiterhin Sprachpaten gesucht!

 

Wir suchen weiterhin Sprachpaten!

Wer mitmachen möchte oder weitere Auskünfte haben möchte wendet sich bitte an deutsch@fb-herzogenaurach.de

 

Die Sprachpaten unterrichten einzelne Personen, kleine Gruppen oder Familien und gehen auf deren sprachliche Bedürfnisse ganz individuell ein. Sie vermitteln Grundkenntnisse der deutschen Sprache, vertiefen bereits Erlerntes, üben das freie Sprechen, geben Hilfestellung bei den Hausaufgaben und stehen den Flüchtlingen als Gesprächspartner zur Seite. Idealerweise ergibt sich daraus auch eine Unterstützung für im Alltag auftretende Fragestellungen und Schwierigkeiten.

 

Victor Ozobiara beim Staatssekretär

 

Victor Ozobiara, Flüchtling aus der Ukraine mit nigerianischen Wurzeln, konnte mit Unterstützung von Karin Peucker-Göbel und Rudi Weber von der FBH dem Staatssekretär und MdB Stefan Müller die Probleme seiner Familie vortragen: Ihre Asylanträge wurden abgelehnt, sie sollen trotz mustergültiiger Integraiton das Land wieder verlassen (siehe Beitrag unten).

 

Karin-Peucker-Göbel und Rudi Weber trugen MdB Müller außerdem die sich verschärfende Situation der Anerkennungspraxis des Bundesamtes für Migration vor. Viele Anhörer und Entscheider sind nur kurz angelernt und haben keine ausreichende Kompetenz. In der Ablehnung heißt es dann, der Flüchtling war unglaubwürdig ....

 

Auch Stefan Müller sieht ein Problem darin,  gerade junge Asylbewerber, die bereits einen  Ausbildungsplatz in Aussicht haben, nun abzuschieben.

Viktor Ozobiara könnte zwischen  3 Ausbildungsstellen als Pfleger wählen, wenn er denn dürfte. Aber aufgrund der Ablehnung seines Asylantrages darf er keine Ausbildung beginnen.

Stefan Müller versprach sich die Bescheide im Einzelnen anzusehen und mit dem BAMF Kontakt aufzunehmen.

Viktor Ozobiara bittet Stefan Müller zum Schluss des Gespächs: "Bitte, helfen Sie uns!"

 

530 Protestunterschrif- ten an  Bundestagsab-geordnete übergeben

Im Dezember hat der Kreis der Flüchtlingsbetreuer Unterschriften gegen die Abschiebung schutzbedürftiger Menschen gesammelt.
Damals hatten wir die Unterschriften direkt dem BAMF und der Abteilungsleiterin Asyl, Frau Gräfin Praschma übergeben.
Leider ist die ungenaue Prüfung der Einzelfälle immer noch nicht abgestellt. So wurden einem Mann, der im Gefängnis in Teheran gefoltert wurde
sogar die Eigenschaft des subsidiären Schutzes abgelehnt und er bekam den Bescheid, dass er das Land zu verlassen habe.Wie viel mehr werden Menschen abgewiesen, die ihr Verfolgtsein weit weniger sicher nachweisen können.
 
So haben nun Karin Peucker-Göbel und Uschi Schmidt jetzt der Bundestags-abgeordneten Martina Stamm-Fibich (Mitte) nochmal die Listen und Beweise vorgelegt, die das Bedrohtsein von Familie Penjwen, Familie Bnar, Familie Fahmi Issa und Familie Ozobiara nach unserem Empfinden belegen.
Frau Stamm-Fibich hat zugesagt mit der MdB Frau Gabriela Heinrich beim BAMF nachzufragen.

Neue Öffnungszeiten der Fahrradwerkstatt

Die Fahrradwerkstatt der FBH im Jugendzentrum Rabatz hat ab sofort neue Öffnungszeiten:

nur noch am Freitag,

von 14  Uhr - 16 Uhr 30.

 

Diese Zeiten gelten für die Abgabe von Spendenrädern und den Verkauf der reparierten Räder an Flüchtlinge.

Rundfunkbeitrag zu Jana und Victor

Victor, und Jana leben seit zweieinhalb Jahren in Niederndorf. Die Kinder Benjamin und Naomi gehen zur Schule, sie sprechen perfekt Deutsch. Victor kam aus Nigeria in die Ukraine für ein Auslandsstudium und lernte in Kiew seine Frau Iana kennen. Nach rassistischen Ausfällen gegen sie und dem Beginn der Maidan-Revolution hat die Familie die Ukraine verlassen. Beide Eltern arbeiten, verdienen ihren Lebensunterhalt selbst. Und doch leben sie ständig in der Angst, abgeschoben zu werden, da ihre Duldung nur jeweils von Quartal zu Quartal verlängert wird.

 

Mittlerweile haben sie in der Tat den Ablehnungsbescheid erhalten: Sie sollen wie drei Familien ausdem Irak binnen 30 Tagen das Land verlassen - unfassbar und unvorstellbar für alle, diesie kennen.

 

Der Jounalist Sammy Khamis hat über die Familie einen hörenswerten Beitrag verfasst, der hier abrufbar ist:

http://www.br.de/radio/bayern2/politik/nahaufnahme/1-jahr-fluechtlinge-bayern-110.html

 

Grüne Abgeordnete wollen sich engagieren

Auch die GRÜNE Europaabgeordnete Barbara Lochbihler nahm die Unterschriften und Schilderungen aus Herzogenaurach entgegen. Bei dem Gespräch mit ihr und dem Bundestagsabgeordneten Uwe Kekeritz in Fürth berichteten Flüchtlinge aus dem Iran, dass sie beim Interview statt ausführlich ihren Fall schildern zu können, zu Eile angetrieben wurden. Der Übersetzer fasste ausführliche Schilderungen im Protokoll zusammen, der Entscheider vermerkte daraufhin, dass die Schilderungen nicht nachvollziehbar seien. Auch die GRÜNE Europaabgeordnete versprach, mit Frau Cordt vom BAMF Kontakt aufzunehmen.

Angriff aufs Kirchenasyl

„Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt“ so lautet der Vorwurf, aufgrund dessen sich derzeit vermehrt Verantwortliche der Kirchen in Bayern in staatsan-waltschaftlichen Ermittlungsverfahren verantworten müssen. Der Grund dafür ist, dass sie Kirchenasyl für Geflüchtete gewähren oder gewährt haben, die bei Abschiebung Verfolgung und/oder Gewalt befürchten müssen. Das Kirchenasyl dient in solchen besonderen Einzelfällen dazu, dass der Asylantrag nochmals intensiv geprüft wird.


Die Praxis des Kirchenasyls wurde bislang auch in Bayern akzeptiert. Seit Februar 2015 besteht sogar eine Vereinbarung zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und den Kirchen, die eine solche vertiefte Einzelfallprüfung anerkennt. Die Gewährung des Kirchenasyls erfolgt demnach in Rücksprache mit dem BAMF, der Aufenthaltsort des Flüchtlings ist durchgehend bekannt und sowohl die Kirchen, als auch das BAMF bewerten die Umsetzung als positiv und sprechen sich für eine Weiterführung aus. Dafür spricht auch die hohe Anerkennungsrate von bis zu 90% derer, die nach dem Kirchenasyl und nochmaliger Prüfung einen positiven Bescheid erhalten. Auch dies zeigt deutlich: Kirchenasyl setzt nicht den Rechtsstaat außer Kraft, sondern bietet symbolischen Schutzraum, damit besondere humanitäre Härten durch den Rechtsstaat vermieden werden können.
Diese in der langen Geschichte der Kirche entwickelte Hilfe für Menschen in Not wurde bisher anerkannt, sofern sie öffentlich, symbolisch, gewaltfrei und im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung verlief. Es ist kein Grund ersichtlich, dieses bislang von jeder Staatsregierung geachtete Institut des Kirchenasyls über seine Verantwortlichen anzugreifen und eine Drohkulisse aufzubauen.
Die SPD-Rechtspolitikerin Alexandra Hiersemann fordert von der Staatsregierung, die Vereinbarung zum Kirchenasyl zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)und den Kirchen auch in Bayern zu achten. „Wir wollen, dass das Institut des Kirchenasyls als‘ultima ratio‘ wie bislang in der Vergangenheit auch weiterhin respektiert wird“, erklärt die mittelfränkische Abgeordnete.

Deutschkurs im Pfarrzentrum

Ein ehrenamtlicher Deutschkurs wird wieder angeboten:

jeweils von Montag - Donnerstag von 10 Uhr - 12 Uhr findet dieser Kurs statt im Pfarrzentrum St. Magdalena.

Vorausgesetzt wird eine kontinuierliche Teilnahme und die Bereitschaft zum Mitmachen!

Petition: Ärzte gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Zu den Abschiebungen nach Afghanistan hat die Bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen und Prominenten wie Senta Berger eine Erklärung an die Schutzsuchenden und eine Petition an die Bundeskanzlerin veröffentlicht, die auf www.change.org/nodeportation unterstützt werden kann.
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