Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

Aktuell betreuen wir über 300 Asyl- suchende und anerkannte Flüchtlinge. .

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Wohnungen gesucht!

Hauptproblem für Flüchtlinge und Helfer ist die Suche nach Wohnungen!

 

Helfen Sie mit, denn das ist oft Schwerstarbeit für alle Beteiligten!

 

Zwei Jahre intensives Engagement:

Haltestelle Poing

Zwei Jahre lang hat Carolina Phillips in Poing intensiv mit Asylbewerbern ehrenamtlich gearbeitet. Sie hat das Asylprojekt vom Familienzentrum Poing e.V. initiiert und geleitet. Weil Sie viel mit diesem Projekt gelernt hat, hat sie sich entschieden ein Buch darüber zu schreiben, um ihre eigenen Erfahrungen mit anderen Leuten zu teilen. Das Buch heißt "HALTESTELLE POING - Die Asylbewerber und ich - eine Leidenschaft" (ISBN 9783741210341)

Menschlich fragwürdig:

Abschiebung von Eliza

Auch an uns gehen die manchmal grausamen Entscheidungen und Maßnahmen des Asylrechts nicht vorbei:

 

Am 21, März wurde Eliza, die seit vier Jahren in Herzogenaurach lebte und beteut wurde, nach Kasachstan abgeschoben. Sie wurde aus ihrer Familie herausgerissen und mit einem Polizeieinsatz abgeholt und ins Flugzeug gesetzt.

 

Die Helfer/innen der Familie sind schockiert und versuchen nun, den Kontakt nach Astana aufrecht zu erhalten um Eliza auf diesem Wege zu trösten und auch zu helfen so gut es geht.

 

Weitere Details dazu unter Abschiebung ... empört Helfer

 

Neue Mietobergrenzen und Wohnungsvermittlung

Ab Juli 2018 gibts höhere Mietobergrenzen. im Landkreis. Höhere Mietobergrenzen schaffen zwar keinen Wohnraum der vorne und hinten fehlt,  aber sie können dazu beitragen dass Familien und auch Einzelpersonen leichterein Wohnung finden knnen. Deswegen war dies ein richtiger Schritt.

 

Die alten und neuen Werte sind zu finden unter: Finanzielle Themen.

 

Bei der Vermittlung und Suche nach Wohnungen hilft Björn Blum vom ASB. Er ist zu erreichen unter bjoern.blum@asb-erlangen.de.

 

 

Integration praktisch: Gemeinsames Kochen

Fünf Herzogenaurach Realsschülerinnen haben ein praktisches Beispiel von Integration vorgemacht.

 

Für ihre Projektarbeit haben sie füfn junge Flüchtlinge eingeladen,u gemeisnam mit ihnen zu kochen und zu essen. Dabei wurden auch Gespräche über die Flcuht aus Syrien und das Leben in Deutschlad geführt.

 

Der interessante Bericht ist zu finden unter Bei Kartoffelsuppe und Apfelküchla ....

Kreuz an der Wand oder christliches Handeln?

In der Debatte um Söders Entscheidungen zu den Kreuzen in staatliche Gebäuden schreibt der Würzburger Studentenpfarrer Burkhard Hose:

 

Das Kreuz taugt jedoch nicht als verlängerter Arm einer Politik der Ausgrenzung oder des nationalistischen Egoismus. Das Kreuz lässt sich auch nicht auf bayerische Folklore reduzieren. Das Kreuz ist nicht nur Etikett oder Ausweis einer bestimmten Identität, sondern Erinnerung an den Lebensweg Jesu, dessen grenzenlose Liebe und dessen besondere Parteinahme für Ausgegrenzte ihn letztlich ans Kreuz brachten. Es ist zugleich Verpflichtung, diesen Weg Jesu heute weiterzugehen.

Ich bitte Sie eindringlich: Beenden Sie den Missbrauch des Christlichen und seiner Symbole als vermeintliches Bollwerk gegen den Islam. Stärken Sie als Ministerpräsident das Verbindende zwischen allen Menschen, die hier leben! Handeln Sie in diesem Sinne wirklich christlich! Demonstrieren Sie nicht Christlichkeit, sondern praktizieren Sie diese!

Ein erster Schritt könnte sein, dass Sie die Abschiebungen von Geflüchteten nach Afghanistan aussetzen. Diese sind zutiefst inhuman und unchristlich, denn sie setzen Menschen lebensbedrohlichen Gefahren aus.
Ich wiederhole an dieser Stelle, was ich bereits im Herbst 2017 – in Anlehnung an eine Äußerung von Kardinal Marx – zugespitzt so formuliert habe: Ich pfeife auf ein ‚christliches Abendland‘ mit Schulkreuzen an der Wand, Burkaverbot, mit all seinen christlichen Feiertagen und seiner behaupteten ‚Leitkultur‘, das Menschen bewusst in Lebensgefahr abschiebt oder zu Tausenden im Mittelmeer ertrinken lässt. Die Kreuze in den Gerichtssälen und Schulen würden von den Wänden fallen, wenn sie es könnten!

Studie zur Situation der Flüchtlingshelfer/innen

Eine interessante Studie zur Situation der Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsbetreuung hat Pfarrer Jost Hermann aus Weilheim verfasst.

 

Er schreibt dazu:

"Ich habe dazu Daten aus Weilheim, aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und von 5. Oberbayerischen Asylgipfel ausgewertet. Ich finde, das Ergebnis ist recht interessant. Hauptkonfliktpunkt der gegenwärtigen Situation scheint zu sein, dass viele Unterstützer und Unterstützerinnen angetreten sind, um Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Dies Zivilgesellschaftliche Engagement wäre in der Geschichte Deutschlands in diesem Umfang noch die dagewesen, wie Professor Schiffauer heraus stellt. Die Politik war anfangs dankbar darüber, versucht seit 2016 diese Bürgerbewegung einzuschränken und zu lenken und leiten. Das kann so nicht funktionieren."

 

Die Studie ist zu finden unter

Neues & Info

 

Kontakt: jost.herrmann@asylimoberland.de

 

Es bliebt dabei: Hindernisse bei der Arbeitsaufnahme

Ein neues Hindernis gibt es bei der Arbeitsaufnahme für Asylsuchende und Geduldete. Zur Genehmigung muss ein "Identitätsnachweis" vorgelegt werden, also ein Ausweis mit Lichtbild aus dem Heimatland.

Die meisten Flüchtinge aus Äthiopien z.B. sind quasi mit Badehose und T-Shirt übers Mittelmeer nach Europa gelangt und verfügen über keinerlei Identitätsnachweis. Sie möchten aber nicht nur von steuerfinanzierten Sozialleistungen leben, sondern auch Berufe erlernen und arbeiten, um ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Und unser Handwerk und unsere Wirtschaft suchen händeringend Auszubildende und Mitarbeiter!

Siehe dazu auch die Presseberichte vom 2. September 2017 unter Presse.

 

Konrad Eitel

Bayern first, Flüchtlinge raus

Markige Worte, große Füllhörner, absurde Kapriolen – in der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Markus Söder war für viele etwas dabei: nur nicht für Flüchtlinge. Für diese hat Söder eine weitere Abschiebehaftanstalt, mehr Druck zur Ausreise, Sachleistungen statt Bargeld, sowie die Schaffung eines bayerischen Landesamtes für Abschiebung parat. Mehr als Abschiebung kann das Landesamt nicht betreiben, denn über Asyl entscheidet der Bund, und Integration kommt in der Regierungserklärung erst gar nicht vor

 

Flüchtlinge sollen wo möglich wieder mit Sachleistungen abgespeist werden – es hat langer Kampagnen- und Überzeugungsarbeit bedurft, um dies abzuschaffen, nun kommt es wieder.

Das Seminar "Zukunft in Vielfalt" dient der Förderung der interkulturellen Kompetenz, Integration und sozialer Inklusion von jungen Menschen mit Fluchterfahrung.

 

Es findet statt am Freitag und Samstag, den 11. und 12  Mai in Erlangen und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Flüchtlingsbetreuung.

 

Nähere Einzleheiten dazu unter

http://www.fortbildung.schule.bayern.de

Neues Internetportal:

Integration praktisch

Vor ein paar Wochen ging das Portal www.integrationskreis.de online. Diese Seite präsentiert Integrationshilfen und -projekte in ganz Bayern, die generell ALLEN Menschen mit Migrationshintergrund offen stehen, also auch Migranten/innen ohne Fluchthintergrund. Vorgestellt und verlinkt werden in erster Linie lokale ehrenamtliche Projekte.  Derzeit ist diese neue Plattform noch im Aufbau und wächst wöchentlich um mehrere Projekte bzw. Initiativen.

 

Initiator ist Bernhard Rieger, der bereits seit vier Jahren das Portal www.asylhelfer.bayern betreibt, auf dem es immer nützliche Infos gibt.

Leitungsteam neu gewählt

Die Vollversammlung der Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach hat am 28. Februar 2018 eine neues Leitungsteam gewählt.

 

Aus dem bisherigen Leitungskreis weiter dabei sind Karin Peucker-Göbel und Uschi Schmidt. Neu hinzu gekommen ist Jalal Belal aus Syrien. Somit ist erstmals auch ein Geflüchteter in der Leitung der FBH vertreten.

 

Fürdie Finanzen zeichnet weiter Rudi Weber verantwortlich, der jedoch ebenso wie Ute Manz und Gaby Ruyter nicht mehr für den Leitungskreis kandidierte.

 

Weiter auf der Tagesordnung standen zahlreiche Berichte der Betreuer/innen und die problematische Entwicklung des Asyl- und Migrationsrechtes in Deutschland.

 

Siehe dazu auch den Bericht unter Presse

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