Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

Aktuell betreuen wir über 300 Asyl- suchende und anerkannte Flüchtlinge. .

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Wohnungen gesucht!

Hauptproblem für Flüchtlinge und Helfer ist die Suche nach Wohnungen!

 

Helfen Sie mit, denn das ist oft Schwerstarbeit für alle Beteiligten!

 

Helfertreffen am Montag, 13. März

Die nächste Verantwortlichenrunde der FBH findet statt am kommenden Montag, den 13. März um 19 Uhr 30 im Martin-Luther-Haus.

Dazu sind alle Helferinnen und Helfer herzlich eingeladen!

Ein lautes "Nein"

Immer mehr Flüchtlinge, die bei uns zum Teil schon lange leben, sind von Abschiebung bedroht!

Wir - die Flüchtlingsbetreung Herzogenaurach - können und wollen das nicht akzeptieren. Mit einer Unterschriftenaktion und einer Protestveranstaltung am 5. Dezember iim Martin-Luther-Haus haben wir Solidarität gezeigt!

 

Drei Familien aus dem Irak sollen binnen 30 Tagen das Land verlassen. Begründung z. B. in einem Fall: "Es sind keine Anhaltspunkte erkennbar, welche die Annahme rechtfertigen, dass den Antratgstellern bei Rückkehr in den Irak ein ernsthafter Schaden droht." Der tägliche Blick in die Nachrichten vermittelt allerdings ein anderes Bild: an Die ganze Region von Syrien bis Afghanistan ist de facto Kriegsgebiet,wie auch der jüngste Anschlag auf das deutsche Konsulat am 10. November in Masar-i-Scharif erneut zeigt.

 

Ebenso betroffen macht uns die Ablehnung des Asylantrages von Jana und Victor aus der Ukraine (siehe nebenstehnden Beitrag) und weiterer Geflohener.

 

Dazu fand am 5. Dezember im übervollen Saal des Martn-Luther-Hauses eine Informations- und Protestveranstaltung statt, bei der u. a. die beiden Landtagsabgeordneten

 Alexandra Hiersemann (SPD) und Christine Kamm (Grüne).ihre Solidarität bekundeten und klar Stellung gegen das neue bayerische "Integrationsgesetz" bezogen (das mittlerweile am 9. 12. verabschiedet worden ist).

Neuer Leitungskreis

von links: Uschi Schmidt, Karin Peucker-Göbel, Rudi Weber, Ute Manz, 2. Bgm. Renate Schroff und Gabi Ruyter

 

Bei der Vollversammlung der FBH am 20. September 2016 im Gemeindesaal der ev. Kirche wurde der Leitungskreis neu gewählt. Er wurde auf 5 Personen verkleinert, so wie es das dort ebenfalls geänderte Statut der FBH (siehe "Wer wir sind") vorsieht.

 

Siehe dazu auch die Presseberichte unter "Neues & Info"

 

Für ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt

Foto: R. Sänger, FT

 

Die bei uns lebenden Flüchtlinge aus allen Ländern haben aus aktuellem Anlass folgende Resolution unterzeichnet:

1. Wir trauern mit den Angehörigen und den Opfern der Anschläge und des Amoklaufes.
2. Wir distanzieren uns von den Taten.
3. Wir leben gerne in Deutschland.
4. Wir lernen Deutsch und möchten uns hier integrieren.
5. Wir tragen unseren Teil zu einem guten und friedlichen Zusammenleben bei.

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach bedankt sich bei allen die mitgemacht haben für diese wichtige Geste!

 

Mehr dazu unter Neues&Info/Presse.

 

Warum eine Haftpflicht-versicherung?

Das Weltcafé-Team lud zu einem Info-Nachmittag zum Thema Haftpflichtversicherung.Herr Alheit informierte mit Hilfe von Mahmoud über die Notwendigkeit einer Versicherung.

Wer nicht versichert ist, muss einen Schaden selbst bezahlen. Dies kann beim Verlust eines Schlüssels, dem Beschädigen eines Laptops oder Handys, genauso wie beim Schaden durch Kinder, schnell ein paar hundert oder 1000 Euro kosten.

 Wer eine Versicherung abschließt sollte sicher gehen, dass die teuren Schadensfälle mit abgesichert sind.
Eine Selbstbeteiligung ist nicht sinnvoll. Spätestens, wenn jemand Bleiberecht hat, sollte er sich für sich oder seine Familie um Versicherungsschutz bemühen.

530 Protestunterschrif- ten an  Bundestagsab-geordnete übergeben

Im Dezember hat der Kreis der Flüchtlingsbetreuer Unterschriften gegen die Abschiebung schutzbedürftiger Menschen gesammelt.
Damals hatten wir die Unterschriften direkt dem BAMF und der Abteilungsleiterin Asyl, Frau Gräfin Praschma übergeben.
Leider ist die ungenaue Prüfung der Einzelfälle immer noch nicht abgestellt. So wurden einem Mann, der im Gefängnis in Teheran gefoltert wurde
sogar die Eigenschaft des subsidiären Schutzes abgelehnt und er bekam den Bescheid, dass er das Land zu verlassen habe.Wie viel mehr werden Menschen abgewiesen, die ihr Verfolgtsein weit weniger sicher nachweisen können.
 
So haben nun Karin Peucker-Göbel und Uschi Schmidt jetzt der Bundestags-abgeordneten Martina Stamm-Fibich (Mitte) nochmal die Listen und Beweise vorgelegt, die das Bedrohtsein von Familie Penjwen, Familie Bnar, Familie Fahmi Issa und Familie Ozobiara nach unserem Empfinden belegen.
Frau Stamm-Fibich hat zugesagt mit der MdB Frau Gabriela Heinrich beim BAMF nachzufragen.

Flüchtlingsbetreuung bei der Ehrenamtsmesse

Die Flüchtlingsbetreuung beteiligt sich an der Ehrenamtsmesse, die am 12. März im Vereinshaus stattfindet. Damit soll auch weiterhin um ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für unsere Arbeit geworben werden.

 

Neue Öffnungszeiten der Fahrradwerkstatt

Die Fahrradwerkstatt der FBH im Jugendzentrum Rabatz hat ab sofort neue Öffnungszeiten:

nur noch am Freitag,

von 14  Uhr - 16 Uhr 30.

 

Diese Zeiten gelten für die Abgabe von Spendenrädern und den Verkauf der reparierten Räder an Flüchtlinge.

Rundfunkbeitrag zu Jana und Victor

Victor, und Jana leben seit zweieinhalb Jahren in Niederndorf. Die Kinder Benjamin und Naomi gehen zur Schule, sie sprechen perfekt Deutsch. Victor kam aus Nigeria in die Ukraine für ein Auslandsstudium und lernte in Kiew seine Frau Iana kennen. Nach rassistischen Ausfällen gegen sie und dem Beginn der Maidan-Revolution hat die Familie die Ukraine verlassen. Beide Eltern arbeiten, verdienen ihren Lebensunterhalt selbst. Und doch leben sie ständig in der Angst, abgeschoben zu werden, da ihre Duldung nur jeweils von Quartal zu Quartal verlängert wird.

 

Mittlerweile haben sie in der Tat den Ablehnungsbescheid erhalten: Sie sollen wie drei Familien ausdem Irak binnen 30 Tagen das Land verlassen - unfassbar und unvorstellbar für alle, diesie kennen.

 

Der Jounalist Sammy Khamis hat über die Familie einen hörenswerten Beitrag verfasst, der hier abrufbar ist:

http://www.br.de/radio/bayern2/politik/nahaufnahme/1-jahr-fluechtlinge-bayern-110.html

 

Wieder da: Deutschkurs und Sport!

Ein ehrenamtlicher Deutschkurs wird wieder angeboten:

jeweils von Montag - Donnerstag von 10 Uhr - 12 Uhr findet dieser Kurs statt im Pfarrzentrum St. Magdalena.

Vorausgesetzt wird eine kontinuierliche Teilnahme und die Bereitschaft zum Mitmachen!

 

Auch ein Sportangebot für Flüchtlinge und "Einheimische" gibt es wieder:

Am Dienstag und Mittwoch von 20 Uhr 30 bis 22 Uhr steht uns die Turnhalle an der Realschule zur Verfügung. Das Sportangebot richtet sich nach den Wünschen der Teilnehmer.

 

Jede/r ist willkommen, Voraussetzung sind aber Hallenschuhe! Weitere Informationen und Anmeldungen unter 0152 3276 6005 oder eitel@herzovision.de.

In der Kälte allein gelassen

Die Zustände sind untragbar und unmenschlich - die Lage der Flüchtlinge im griechischen Winter.

Männer, Frauen und Kinder müssen in schneebedeckten Zelten bei Temperaturen unter Null überleben. Sie stehen an der Schwelle zu Europa allein gelassen in der Kälte. Was für eine Gesellschaft ist das, die Menschen in dieser Art und Weise behandelt?

Amnesty Österreich hat dazu einen Appell gestartet an den Präsidenten der EU-Komission Juncker, der von vielen Menschen mit unterzeichnet werden sollte:

https://www.amnesty.at/de/call-to-action-griechenland/

 

Petition: Ärzte gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Zu den Abschiebungen nach Afghanistan hat die Bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen und Prominenten wie Senta Berger eine Erklärung an die Schutzsuchenden und eine Petition an die Bundeskanzlerin veröffentlicht, die auf www.change.org/nodeportation unterstützt werden kann.

Kinder spenden für Kinder

Einen tollen Einfall hatten die Schüler und Schülerinnen der Mittelschule des Liebfrauenhauses. Geschenke zu Weihnachten soll es auch für die Kinder geben, die mit ihren Familien auf der Flucht sind und bei uns eine neue Heimat gefunden haben.

 

Und so packten sie fast einhundert Geschenke ein um diesen Kindern ein Freude zu bereiten. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrerinnen Ulrike Neubert und Alena Albert. Bei der Weihnachtstsfeier der Mittelschule am Mittwoch übergaben die Schülersprecher Alexandra van der Burg und Mark-Oliver Schreiter die Geschenke an die Vertreter der Flüchtlingsbetreuung, Hamid Kaddoura und Konrad Eitel.

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Weiterhin Sprachpaten gesucht!

Wir suchen immer noch weitere Sprachpaten.

Wer mitmachen möchte oder weitere Auskünfte haben möchte wendet sich bitte an deutsch@fb-herzogenaurach.de

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