Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

Aktuell betreuen wir über 300 Asyl- suchende und anerkannte Flüchtlinge. .

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Ein- gewöhnung in die neue Umgebung.
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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

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!Wohnungen!

Hauptproblem für Flüchtlinge und Helfer ist die Suche nach Wohnungen!

 

Helfen Sie mit, denn das ist oft Schwerstarbeit für alle Beteiligten!

 

 

Der Kommentar:

Endlich mehr Chancen für Geduldete - ein Lichtblick

Der Bundestag hat am 2. Dezember das neue Chancen-Aufenthalts-gesetz verabschiedet. Ca, 130.000 können davon profitieren. Statt Kettenduldungen erhalten Menschen, die mehr als 5 Jahre hier mit Duldung lebten die Chance innerhalb eines Jahres erhalten, eine Bleibeper-spektive zu entwickeln.

 

Gegen dieses Gestz stimmte die Union mit altbekannten Ressen-timents und Andienungen an das rechte Spektrum. Bei der geplanten Neuregelung des Staatsbürgerrechts wird gar vom "Verramschen" des deutschen Passes gesprochen.

 

Das ist nicht christlich, sondern niederträchtig und Wasser auf die Mühlen derer, die wieder einmal Ausländer und Geflüchtete für wirtschaftliche Sorgen und Probleme verantwortlich machen. Die Folgen sind bekannt.HÖRT AUF DAMIT!

 

Konrad Eitel

»Der bisherigen Praxis der Kettenduldungen setzen wir ein Chancen-Aufenthaltsrecht entgegen: Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, sollen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen
»Der bisherigen Praxis der Kettenduldungen setzen wir ein Chancen-Aufenthaltsrecht entgegen: Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, sollen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen»Der bisherigen Praxis der Kettenduldungen setzen wir ein Chancen-Aufenthaltsrecht entgegen: Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, sollen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen
»Der bisherigen Praxis der Kettenduldungen setzen wir ein Chancen-Aufenthaltsrecht entgegen: Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, sollen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen
»Der bisherigen Praxis der Kettenduldungen setzen wir ein Chancen-Aufenthaltsrecht entgegen: Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, sollen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen
»Der bisherigen Praxis der Kettenduldungen setzen wir ein Chancen-Aufenthaltsrecht entgegen: Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, sollen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen
»Der bisherigen Praxis der Kettenduldungen setzen wir ein Chancen-Aufenthaltsrecht entgegen: Menschen, die am 1. Januar 2022 seit fünf Jahren in Deutschland leben, nicht straffällig geworden sind und sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen, sollen eine einjährige Aufenthaltserlaubnis auf Probe erhalten können, um in dieser Zeit die übrigen Voraussetzungen für ein Bleiberecht zu erfüllen

Neue Kontonummer

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach hat einen neue Kontonummer!

Spenden und Rückzahlung von Darlehen nur noch an diese Nummer:

Sparkasse Herzogenaurach

IBAN:
DE64 7635 0000 0060 1301 16

Afghanische Ortskräfte: 

Allein gelassen!

16 geflüchtete afghanische Frauen und einKind sind seit Ende Februar in Herzogenaurach im städt. Gebäude Kantstraße 17 untergebracht.Eine kleiner Kreis engagierter Helfer:innen der FBH kümmert sich seither um diese ehemalligen Ortskräfte, die wegen der Bedrohung durech die Taliban ihr Land verlassen mussten.

Aber kein Vertreter irgendeiner Behörde hat sich um diese Menschen gekümmert, außer dürftig eingerichteten Zimmern war alles andere Aufgabe der Ehrenamtlichen incl. der Auszahlung von Vorschüssen für die völlig mittellosen Gäste der Stadt.

 

Die FBH hat sich nun ineinem Brief an die Bundestagsabgeordneten gewandt und um Klärung der Frage gebeten, wern denn eigentlich für dei betreuung von Ortskräften hier zuständig ist. Eine Klärung steht aus! Hier der Brief:

Brief an MdBs wg. Afghanistan

 

Friedensgebet für die Ukraine

Das ökumenische Friedensgebet in St. Otto am vergangenen Freitag wurde gestaltet als Lesung von Texten und musikalischen Beiträgen des Klangkünstlers Hans-Walter Putze.

 

Günther M. Doliwa konzipierte die Andacht und trug dazu Texte zum Frieden vor, die von den Psalmen über Erasmus bis in die Gegenwart reichten, wie z. B. die szenischen Provokationen von Pussy Riot. Sie wiesen bereits auf die de facto-Abschaffung der Demokratie und auf die zunehmende Militarisierung in Russland hin, die jetzt in Überfall auf die Ukraine brutale Wirklichkeit geworden sind.

 

Die von Hans-Walter Putze mit Klangschalen und weiteren Blechi-nstrumenten untermalten acht Text-passagen machten die Friedensrufe noch eindrucksvoller und nachdenk-licher.

Den Segen zum Abschluss spendeten Pfarrerin Karola Schürle und Pastoralreferent Thomas Matzick, auch vorgetragen durch eine Geflüchtete aus Kiew in ihrer Muttersprache ukrainisch.

 

Der Spendenerlös von mehreren Hundert Euro wurde von Günther M. Doliwa an die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach übergeben.

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach ist dabei!

30 Aktive der Flüchtlingsbetreuung trafen sich am 29. März im Jugendzentrum rabatz zu einem Plenum, in dessen Mittelpunmkt die Hilfe für Menschen aus der Ukraine stand. Berichtet wurde vom großen Engagement in der Bevölkerung durch die Unter-bringung von mehr als 150 Geflüchteten in Privatwohnungen und von der Arbeit des Ukraine-Teams für die in der Goethe- und Kantstraße wohnenden Familien mit vielen Kindern.

 

Stark engagiert hat sich die vhs, die unbrüokratisch mit Sprachkursen begonnen hat und demnächst schon 8 Kurse mit über 100 Teilnehmern laufen hat. Die Mittelschule bietet ab Anfang April bereits Unterricht für die Kinder ab der 5. Klasse an.

 

Kinder im Grundschulalter möchten sich bitte an die Grundschule wenden. Bitte die Kontaktdaten (Name, Vorname, Geburtstag, Email, Telefonnummer) mit Kontakt der Eltern und Helfer melden an:

 

Zur Betreuung von KiTa-Kindern laufen mangels Kindergartenplätze noch Überle-gungen. 

 

Das Generationenzentrum bietet ebenfalls ab April jeden Montag ein Famiiencafé an. Zum Familien-café sind alle geflüchteten Familien herzlich in das Jugendhaus rabatz, Erlanger Straße 16, eingeladen. Es ist Zeit sich auszutauschen und andere Familien kennenzulernen. Kinder können gemeinsam spielen. Für alle Familien kostenlos und ohne Anmeldung, jeweils von 9.30 bis 11.30 Uhr.

 

Die Flüchtlingsbetreuungb wird sich an den weiteren Aktionen und Initiativen entsprechend beteiligen.

 

Weiterhin Sachspenden notwendig!

Im Bauhof Herzogenaurach in der Einsteinstraße werden weiterhin Sachspenden gesammelt für Transporte in die Ukraine, Montag - Donnerstag von 7 - 17 Uhr:

Gesammelt werden:

  • Lebensmittel - Konserven
  • Medikamente
  • Windeln u. Babynahrung
  • Schlafsäcke, Isomatten
  • Spielsachen

Fragen dazu beantwortet Anatoli

01575 1857 530

Spenden überreicht

Hand in Hand arbeiten derzeit die Flüchtlingsbetreuung Herzogen-aurach und „Herzo packts an“ beim Einsatz für Geflüchtete aus der Ukraine zusammen.

 

Uschi Schmidt und Rudi Weber von der Flüchtlingsbetreuung freuten sich über eine Geldspende von fast 1.350 Euro, die beim Friedensgebet am Marktplatz bei der Kollekte zusammen kamen. Yanik und Philip Medina (rechts auf dem Foto) übergaben den Betrag. Diese Spende wird den Geflüchteten als Starthilfe ausgezahlt, um das Ankommen und Einleben zu erleichtern.

Bei der anschließenden Sammelaktion von „Herzo packt’s an“, kamen wieder viele Sachspenden zusammen und , die mittlerweile über die Organisation Seebrücke ins Krisengebiet gebracht worden sind. Allen Spendern auch an dieser Stelle herzlichen Dank!

Flüchtlinge aus Afghanistan eingetroffen

Die Stadt Herzogenaurach hat sich per Stadtratsbeschluss zum "Sicheren Hafen" erklärt.

 

In diesem Rahmen wird die Stadt 17 Flüchtlinge aus Afghanistan (sog. Ortskräfte) aufnehmen und in städtischen Wohnungen unterbringen. Bis Mitte März sind insgesamt 13 ehemalige Ortskräfte eingegtroffen. Die notwendige Alltagsbetreuung hat die FBH übernommen und in den letzten Tage dafür mit einem kleinen Team schon einiges geleistet.

 

Weitere Mitarbeiter:innen sind willkommen! Kontakt dazu unter info@fb-herzogenaurach.de.

Appell für einen neue Politik!

Eine neue Regierung wird gesucht. Dies nimmt die Flüchlingsbetreuung am Tag des Flüchtlings (!: Oktober) zu Anlass, die beiden örtlichen Abgeordneten Stamm-Fibich (SPD) und Müller (CSU) aufzufordern, in der Asyl- und Migrationspolitik einen Neuanfang zu beginnen und eine menschenwürdige Politik zu formu-lieren und umzusetzen. Mit der alten Regierung muss auch die Seehofer-Linie verabschiedet werden! Der Brief ist nachzulesen unter

 Neues & Info

Eine Ära geht zu Ende!

Eine Ära geht zu Ende. Der Container in der Eichelmühlgasse, für 6 Jahre Heimat von zhalreichen Geflüchteten, wird abgerissen. Die Bewohner konnten in Wohnungen oder andere Unterkünfte verteiltl werden.

 

In diesen 6 Jahren war der Container auch Betreuungsort für zahlreiche Helfer:innen, die mit großem Engagement dort agierten, ja agieren mussren, denn die Betreuung durch das Landratsamt und die Hausmeister war alles andere als optimal. Heizungen die ausfielen oder auch Konflikte der Bewoh-ner:innen untereinanader werden sicher vielen im Gedächtnis bleiben, aber auch erfreuliches wie die Geburt von Kindern.

 

 

Alles in allem bleiben sicher gemischte Gefühle und die Forderung, Menschen auf der Flucht anders unter zu bringen und zu betreuen!

Schule und Homeschooling aktuell:

Es ist alles zuviel ...

Wie ergeht es Kindern aus Migrationsfamilien in Zeiten des Home-Schoolings? Wie entwickelt sich die Familiensituation? Was können die Eltern leisten? Und wo sind Grenzen?

Diese Themenstellungen hat die NN aufgegriffen und in einem großen Artikel behandelt: Es ist alles zuviel

Soforthilfen angesichts der Corona-Krise

In der Corona-Krise sind Menschen mit geringerem Einkommen wirt-schaftlich besonders ge- und betroffen. Deshalb hat eine Initiative aus über 40 Organisationen einen deutliche und dauerhafte Erhöhung von Grundsicherung und Sozialhilfe gefordert. Dies trifft in der Regel auch ffür Geflüchtete zu. Deshalb unter-stützen wir diese Initiative, da die beschlossene Einmalzahlung des Kinderbonus nur für diejenigen gilt, die Kindergeld beziehen. Hier der Wortlaut unter: Neues & Info

"Diesen Menschen muss man helfen"

Wie ist die aktuelle Lage der Geflüchteten in Herzogenaurach und im Landkreis? Dazu befragte der FränkischeTag Konrad Eitel,einen der Sprecher der FBH. Das Interview kann hier nachgelesen werden:

Wie ist die Lage ...

 

Die Antworten des Landratsamtes gehen leider an der Realität vorbei. Weder können im Container oder in der Goehtestraße  Abstände ein- gehalten werden bei  Geminschafts-küchen und Sanitärräumen, noch hat es je Desinfektiosnmittel oder -spender an den Eingängen  ge-geben. Wir werden uns weiter dafür einsetzen dass hier Abhilfe geschaffen wrid.

 

Herzogenaurach: Wir sind ein Sicherer Hafen!

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Der Stadtrat beschloss die Stadt zum Sicheren Hafen zu erklären und der Initiative "Seebrücke" beizutreten. Während im Somer 2019 der von der Flüchtlingsbetreuung initiierte Antrag noch knapp scheiterte fand sich dieses Mal eine große Mehrheit die diesem Anliegen zustimmte.

 

Die Stadt Herzogenaurach erklärt sich mit ihren Beschlüssen solidarisch mit den Menschen auf der Flucht und setzt sich für sichere Fluchtwege und eine staatliche Seenotrettug ein und dann für eine menschenwürdige Aufnahme der Geflüchteten.

Ein ausführlicher Pressebericht ist hier zu finden: Sicherer Hafen

 

Das Foto aus der Fußgängerzone teigt den Rettungsring von amnesty mit der Aufschrifdt "Ja! Zum Flüchtlingsschtz!" - er erinnert an das Leid im Mittelmeer und unsere Bereitschaft ein Sicherer Hafen zu werden.

 

Kirchenasyl: Stephan Reichel zu Gast

Mit dem Vers aus dem Matthäus-Evangelium „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ begann Stephan Reichel seinen Vortrag zum Kirchenasyl. Im Rahmen der Interkulturellen Woche in Herzogenaurach kam frühere Beauftragte der ev. Landeskirche für Kirchenasyl auf Einladung der Flüchtlingsbetreuung nach Herzogenaurach um über seine Erfahrungen zu berichten.

 

Als Vorsitzender des Vereins „matteo – Asyl in der Kirche“ ist er weiterhin mit dem Thema ständig in Bayern und darüber hinaus unterwegs, um zu berichten, zu beraten und zu unterstützen. So traf er sich auch vor kurzem mit Äbtissin Mechthild Thürmer aus Kirchschletten, die wegen des Gewährens von Kirchasyl nun sogar angeklagt ist, weil sie das verordnete Bußgeld nicht zahlen will.

 

 

Derzeit seien die Zahlen wegen Corona stark rückläufig, da Abschiebungen ausgesetzt seien. Dennoch habe Seehofer und das Bundesamt für Migration versucht, die mit den Kirchen getroffenen Vereinbarungen zu umgehen und die Überstellfrist im Dublin-Verfahren von 6auf 18 Monate auszudehnen, was es Betroffenen wie den Kirchengemeinden Kirchenasyl fast unmöglich machen sollte. Diese Frist wurde jedoch mittlerweile höchstrichterlich gekippt.

Auch die Strafanzeigen gegen die Verantwortliche für Kirchenasyl sollten abschrecken, wurden jedoch meist wegen „geringer Schuld“ wieder eingestellt. Hierzu verwies Versammlungsleiter Konrad Eitel darauf, dass auch Herzogenauracher Pfarrern Strafanzeigen ins Haus flatterten, die insgesamt fast zehn Mal Kirchenasyl gewährt hatten. Teilnehmer des Abends, die selbst im Kirchenasyl waren, berichteten über ihre Erlebnisse und Ängste in dieser Zeit. Nur über den Weg des Kirchenasyls kamen sie zu einem gesicherten Aufenthalt in Deutschland.

 

Reichel betonte abschließend, dass weiter eine europäische Lösung jenseits der Dublins-Verordnung angestrebt werden muss. Die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission, die vor allem Schnellverfahren und Rückführungen an den Außengrenzen beinhalte, seien jedoch kein humaner Ansatz zur Lösung des Migrationsproblems.

Siehe auch Presse

 

Sea Watch 4 ist im Einsatz!

vor wenigen Tagen hat die Sea-Watch 4 den Hafen von Burriana/Spanien verlassen. Unser Bündnisschiff ist jetzt auf dem Weg ins zentrale Mittelmeer um Leben zu retten! Die Sea-Watch 4 ist derzeit das einzige Rettungsschiff, das dort im Einsatz ist.

Die Lage vor der libyschen Küste ist nach wie vor dramatisch. Seit mehr als sechs Wochen sind keine zivilen Rettungskräfte mehr in der Such- und Rettungszone im Einsatz, fast alle aktiven Rettungsschiffe sind wegen angeblicher Sicherheitsmängel in Italien festgesetzt oder werden mit nicht erfüllbaren Auflagen am Einsatz gehindert. Alleine in diesen sechs Wochen haben die beiden Aufklärungsflugzeuge von Sea-Watch im zentralen Mittelmeer über 1.500 Personen in Seenot dokumentiert. Mehr als 3.500 Menschen wagten laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) die gefährliche Überfahrt. In vielen dieser Fälle wurden die Menschen durch die sogenannte Libysche Küstenwache völkerrechtswidrig nach Libyen zurückgebracht.

Jetzt wird es darum gehen, Leben zu retten. Wir stellen uns jedoch bereits darauf ein, dass auch unser Schiff absehbar von Schikanen betroffen sein wird. Aber die Sea-Watch 4 ist auch das erste Schiff, das von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen wird: Über 550 Bündnispartner unterstützen United4Rescue aktuell und stehen hinter unserem Schiff! gemeinsam werden wir uns für unser Bündnisschiff einsetzen.

Weiteres unter:

https://www.united4rescue.com/mitmachen

 

Wir helfen weiterhin!

Es ist nicht leicht dieser Tage. Das trifft auf uns ale zu. Aber für die Geflüchteten bei uns ist dies alles noch einmal eine Bürde mehr, die erdrückend wirken kann.

 

Deshalb arbeiten die Helfer*innen weiter, unter Beachtung der erlassenen Vorschriften, z. B. dem Vertretungs-verbot für die Unterkünfte. Es kommt  gerade jetzt darauf an, den neuen Mitbürgern die Lage und die Konsequenzen klar zu machen und ihnen zu helfen über die Runden zu kommen.

 

Besonders problematisch ist die Lage im Container und in der Goethestraße, wo jeweils 50 Menschen, darunter auch viele Kleinkinder, Sanitärräume und Küchen gemeinsam nutzen müssen. Wir haben schon seit Jahren auf die ungenügenden Verhältnisse aufmerksam gemacht, ohne dass es zu entscheidenden Änderungen gekommen wäre. Wir werde uns weiter dafür einsetzen.

 

Eine besondere Herausforderung stellt auch das Heimoffice "Schule" dar. Kinder sollen sich daheim mit Hilfe der Eltern quasi selbst unterrichten. Familine, wo Eltern dies nicht leisten können und die keinen Internetanschluss, einen PC mit Drucker haben fallen durch dieses Raster. Acuh die Schulen sind aufgefordert hier anderweitig zu helfen

Herzogenaurach wird kein „Sicherer Hafen“

Mit der denkbar knappsten Mehrheit von 13:12 Stimmen hat es der Herzogenauracher Stadtrat am 17. Juli 2019 abgelehnt, die Stadt zum "Sicheren Hafen" zu erklären.

Die Diskussion machte dabei deutlich, dass die Fronten quer durch alle Stadtrratsfrakrionen verliefen.

 

Ausführliche Presseberichte dazu sind zu finden unter Presse

 

Unser Fazit: Auch wenn die Stadt "offiziell" kein Sicherer Hafen ist, werden wir von der Flüchtlingsbetreuung dafür Sorge tragen, dass die Geflüchteten bei uns sicher leben können!

 

Worum geht es? Das Drama um die Sea Watch 3 und die Unfähigkeit Europas das Sterben im Mittelmeer zu beenden haben nun die Organisation Seebrücke (https://seebruecke.org/) und zahlreiche Städte in Deutschland auf den Plan gerufen. Diese Städte sind u. a. bereit, aus Seenot gerettete Geflüchtete zusätzlich aufzunehmen und so ein geordnetes Asylverfahren zu gewährleisten: Eine notwendige humanitäre Geste!

Jeden Montag 17 Uhr:    Jour fix im Liebfrauenhaus

Am Montag, den 5. Dezember startet der "Jour fix" der Flüchtlings-betreuung im Liebfrauenhaus, West-flügel (St. Josef)..

Jeden Montag ab 17 Uhr besteht damit für alle engagierten und Interessierten Mitarbeiter:innen die Möglichkeit zum zum Einbringen von Anfragen und zum Kennen-lernen. Auch die Planung von Aktionen steht auf dem Programm.

Dazu sind  auch Menschne ein-geladen die zunächst einmal unsere Arbeit kennenlernen möchten.

Herzlich willkommen!

 

Die Hilfe geht weiter!

Die Hilfe für die Menschen aus der Ukraine geht unvermindert weiter - wie leider auch der Krieg. Sachspenden nimmt weiter Anatoli am städt. Bauhof entgegen, und auch Geldspenden sind bei ihm und bei der Flüchtlignsbetreuung wieder eingegangen. - velen Dank an alle Spender:innen.

Und auch spontane Initiativen zur Integration der neuen Mitbürger:innen gibt es, wie das Beispiel zeigt:

 

Klassenpaten üben Deutsch mit ukrainischen Vorschulkindern

 

Auslöser war kurz vor Ferienbeginn der Satz einer ukrainischen Mutter: „Mein Vorschulkind würde so gerne schon jetzt ein paar Worte Deutsch lernen, aber leider gibt es hier kein Angebot.“

Das ließen sich die Klassenpaten des HerzoSeniorenbüros und die engagierte Rektorinder Cunz-Reyther-Grundschule in Niederndorf nicht zweimal sagen. Binnen weniger Tage holte dieSchulleiterin Heidi Forisch die erforderlichen Geneh-migungen für den Ferienunterricht ein. Die Schule, die Stadtbücherei und die VHS Herzogenaurach stellten Lehrmaterialien zur Ver-fügung und eine ukrainische Deutschlehrerinbenannte 10 interessierte, in Herzogenaurach lebende ukrainische Vorschulkinder.

Am 1. August ging es dann schon los und die 10 Vorschulkinder übten mit sichtlicher Freude – weil sie nicht in der Kita, sondern bereits in einer richtigen Schule waren – eine Woche lang mit denKlassenpaten, wie man auf Deutsch seinen Namensagt, wie man zählt, wie Farben, Früchte oder Körperteile heißen. Aber auch Spaß und Spiel kamen nicht zu kurz dank gemeinsamem Singen von „Alle meine Entchen“, und Zeit zum Malen gab es auch.

 

Wir alle – klein und groß, jung und alt – haben vielgelacht und einiges gelernt und natürlich freuen wir uns jetzt schon auf die Fortsetzung in der letzten Ferienwoche im September.

 

Margita Becker, Dr. Reinhild Müller-Schölch

 

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Die Hilfe für ukrainische Geflüchtete ist im ganzen Landkreis und bei uns - siehe rechts - angelaufen. Auf der Homepage des Landratsamtes 

gibt es zur Registrierung und der Beantragung von Sozialleistungen die notwendigen Hinweise und Formulare https://www.erlangen-hoechstadt.de/aktuelles/ukraine/

 

Auch auf der Webseite der Stadt Herzogenaurach gibt es hilfreiche  Hinweise:

https://www.herzogenaurach.de/leben/buergerengagement/hilfe-fuer-die-ukraine.

 

Wohnungsangebote für Menschen aus der Ukraine senden Sie bitte an das Rathaus z. Hd. Frau Stark Tel 901 902 oder per Email

stark@herzogenaurach.de. Auch wenn Sie Wohnraum für Ukrainer suchen wenden Sie sich bitte dahin.

 

Sachspenden geben Sie bitte an die Keiderkammer oder das Sozial-

kaufhaus.

363 Menschen gerettet!

Endlich ist es soweit: Die Sea-Watch 4 ist wieder frei! Wir sind glücklich und erleichtert, dass die Festsetzung unseres ersten Bündnisschiffes nach fünf Monaten aufgehoben wurde und es bald wieder in den Einsatz gehen kann!

Und nicht nur das: Die Sea-Watch 3 hat in der vergangenen Woche nach über sieben Monaten Festsetzung in fünf Missionen 363 Menschen gerettet – aktuell liegt das Schiff vor Sizilien und wartet auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Dies sit mittlerweile geschehen. Die Menschen dürfen an Land bzw. auf ein Quarantäneshciff. Ein Danke an die mutgen Retter!

Eine erlösende Nachricht

Nach einem Rettungsappell für 422 Flüchtlinge an Bord der Ocean Viking darf das Schiff in Sizilien anlegen. Die italienischen Behörden hätten der Crew den Hafen Augusta nördlich von Syrakus zugewiesen, teilte die Organisation SOS Méditerranée am Sonntag mit. Das Schiff werde voraussichtlich noch am Abend ankommen, die Menschen sollten dann an Land gehen.

 

Zuvor hatte die Hilfsorganisation angesichts dramatischer Zustände an Bord verzweifelt nach einem Hafen gesucht. Es sei "die Pflicht der europäischen Staaten", dem Schiff einen "sicheren Ort zuzuweisen, an dem die Überlebenden unverzüglich an Land gehen können", sagte Rettungskoordinatorin Luisa Albera.

Frohe Botschaft - auch für Lesbos?

Dies ist die Stelle, wo normalerweise Weihnachts- und Neujahrsgrüße stehen. Auch dieses Jahr wünschen wir natürlich allen Menschen nah und fern ein friedliches und ruhiges Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2021 angesichts der weltweiten Katastrophe Corona.

 

Aber an Stelle eines Christbaumes zur Illustration steht dieses Mal ein Bild aus Lesbos. Die Menschen dort stehen stellvertretend für alle Menschen auf der Flucht, in Ländern mit Krieg, Hunger und Elend im Fokus. Corona haben sie noch „on top“ erhalten, damit werden ja selbst wir im Wohlstand nicht fertig.

Die Situation für die geflüchteten Menschen auf den griechischen Inseln hat sich sogar verschärft. Nachdem das Moria-Lager auf Lesbos abgebrannt ist, sitzen noch mehr als 7.000 Menschen, darunter auch viele Kinder,  unter noch schlimmeren Bedingungen, ohne warmes Wasser, ohne ausreichende Gesundheits-versorgung und bei Winterstürmen auf Lesbos fest. Die Not ist heute noch größer denn je. Die Bundesregierung hatte nach dem Brand des Moria-Lagern die Aufnahme von 2.750 Geflüchteten zugesagt. Bis heute sind nur etwa 1.300 in Deutschland angekommen.

245 Abgeordnete des Bundes-tages und 368 Abgeordnete deutscher Landtage haben von der Bundesregierung die umgehende Aufnahme weiterer Menschen aus Lesbos und dem neuen Lager Kara Tepe gefordert. Zahlreiche Kommunen haben ihre Bereitschaft zur Aufnahme signalisiert. Dies ist ein weihnachtliches Zeichen der Hoffnung!

 

Wird diese Botschaft bei Merkel, Seehofer und Scholz ankommen? Oder steht die Krippe heuer und weiterhin symbolisch auf Lesbos?

Sachausschuss Eine Welt startet Aufruf:

Die Situation der Flüchtlinge im Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist nach wie vor unerträglich, steht in krassem Widerspruch zu humanen Werten und dem Anspruch eines christlich geprägten Europa, das in seiner Flüchtlingspolitik versagt. Moria ist eine Schande für Europa.

Wir haben uns angewöhnt wegzuschauen, vorbeizugehen, die Situationen zu ignorieren, solange uns diese nicht direkt betreffen, schreibt Papst Franziskus in seiner neuen Enzyklika „Fratelli tutti“.

 

Wir können als Christen nicht verantworten, weiter zu schweigen.

Der Sachausschuss Tembladera- Eine Welt des Pfarrgemeinderates St.Magdalena unterstützt deshalb die Initiative von Pax Christi „Kein Weihnachten in Moria .Notleidenden helfen - Flüchtlinge aufnehmen! Jetzt!

Die Initiative fordert unabhängig von parteipolitischen Aus-einandersetzungen von der Bundesregierung eine umge-hende Aufnahme der Menschen aus den überfüllten Flücht-lingslagern

Diesem Appell an die Abgeordneten des Bundestages schließt sich die Flüchtlings-betreuung ausdrücklich an.

Die IKW fand statt!

Am Freitag, den 25. September startete die Interkulturelle Woche in Herzogenaurach - und in über 500 weiteren Städten in Deutschland!

Dazu hat die Flüchtlingsbetreuung in Zusamenarbeit mit dem Generationen-Zentrum und dem Jugendhaus rabatz ein umfangreiches Programm erarbeitet, das neben politischen Akzenten auch Angebote für Familien und Kinder enthält.

Das Programmheft kann hier eingesehen werden:

Neues & Info

 

 

Start war am 25. September mit dem Vortrag "Wir können doch eh nichts tun ..." und am 26.September mit Infoständen in der Hauptstraße, begleitet von afrikanischen Trommeln und einer pälästinensischen Mädchentanzgruppe. Siehe hierzu auch den FT-Bericht unter Presse.

 

Am Tag des Flüchtlings, am 2. Oktober, fand im rabatz ein Weltcafé mit Begegnungsmöglichkeiten statt. Kreative konnten sich dabei am Graffiti-Workshop beteiligen und das rabatz verschönern! Siehe auch hierzu: Graffiti im rabatz

Spende der VR-Bank

Die VR-Bank hat der Flüchtlingsbetreuung eine Spende von 1.600 € überreicht. Damit soll insbesondere die Betreuung von Schulkindern gefördert werden.

Unser Bild zeigt von links Frau Kreßmann von der VR-Bank, FBH-Sprecher Konrad Eitel und Elisabeth Klenk, auf deren Initiative hin die Spende floss. Ein Dank an die Bank und an Elisabeth für ihr Engagement!

 

Herzogenauracher Flüchtlingsbetreuung erinnert im Zeichen des Corona-Virus an Lesbos

 

Die Herzogenauracher flüchtlingsbetreuung (FBH) erinnert in einer Resolution an das Schickxsal der Geflüchteten in aller Welt und besonders an die Menschen an der türkisch-griechischen Grenze und auf den griechicshen Inseln. Acuh sie,die jetzt schon z. T. seit Jahren in Elend, Hunger und Angst leben dürfen in der Corona-Krise nicht vergessen werden.

 

Die deutsche und europäische Politik waren nicht ernsthaft willens Menschen, besodners Kinder und Jugendliche, von den Elendslagern auf Lesbos zu holen, obwohl sich bei unsüber 100 Städte als "Sichere Häfen" angeboten haben.

 

Dass dies jetzt im Zeichen der neuen Krnakheit noch schwerer fällt ist verständloich, aber wir waren auch in der Lage, über 100.000 Urlauber zurück nach Deutschlnd zu holen.

 

Deshalb unser Appell zusammen mit vielen: Holt die Kinder und Jugendlichen von den Inslen, und auf Dauer alle in diesen Lagern!

 

Die Resolution und Presseberichte dazu unter Presse

 

Abwechslung vom Alltag

 

Eine tolle Abwechslung vom Alltagsgeschehen organisierte Karin Peucker-Göbel und Jalal Belal im August. Nahezu einhundert Geflüchtete konnten bei zwei Fahrten den Freizeitpark Thurn in Heroldsbach besuchen, nicht nur für die Kinder ein tolles Erlebnis. Dank einer Spende der Sparkasse konnte nicht nur der Eintritt bezahlt werden, sondern es gab auch noch ein Eis für die Kinder.

 

Die Ausflüge wurden noch ergänzt durch einen Grillabend im Dambach, der ebenfalls regen Zuspruch erfuhr. Durch diese Aktionen kam auch für viele Menschen bei uns auch zumindest kurzfristig so etwas wie Ferienstimmung auf!

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Unterstützung der Seenotrettung

 

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach unterstützt mit einem Schreiben die Bemühungen des Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Bedfort-Strohm, für eine Bündnis zur Anschaffung eines neuen Rettungsschiffes im Mittelmeer.

 

Dazu schreibt die EKD: „Als Evangelische Kirche in Deutschland setzen wir uns seit Jahren gegen das Sterben im Mittelmeer und für die zivile Seenotrettung ein. In diesem Sommer haben wir dieses Engagement verstärkt. Gemeinsam mit vielen anderen haben wir öffentlich deutlich gemacht, dass es dringender denn je Seenotrettung und einen europäischen Verteilmechanismus für Boots-flüchtlinge braucht. Angesichts der humanitären Katastrophe, der Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und des politischen Stillstands auf europäischer Ebene, reichen Appelle allein nicht länger aus.

Die EKD engagiert sich daher dafür, zu einem Bündnis zu kommen, das die zivile Seenotrettung mit einem neuem Rettungsschiff unterstützt.

 

Wer das unterstützen möchte findet Näheres unter https://seebruecke.org/

 

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Leistungen für Asylbewerber:

Es geht ans Eingemachte!

 

Eine böse Überraschung erlebten viele Geflüchtete Anfang September: Alleinstehende mit und ohne Kinder erhalten weniger Geld, uns zwar 42 € im Monat!! Sie wurden von der „Regelbedarfsstufe 1“ in die Stufe 2 umgegliedert, und zwar auf Grund eines Gesetzes aus dem Hause Seehofer da sie angeblich durch ihre Unterbringung in Gemeinschafts-unterkünften weniger Kosten zu Lebensunterhalt haben. Sie erhalten ab sofort nur noch 326 €.

 

Dies trifft bei uns vor allem junge Männer aus Äthiopien, die ja auch nicht arbeiten dürfen – neben der erzwungenen Perspektivlosigkeit werden diese Menschen jetzt offenbar auch noch „ausgehungert“. Es ist unfassbar welche Gesetze für den Bereich Flucht und Migration noch alles gemacht werden – der Abschied von der Willkommenskultur 2015 geht in großen Sprüngen weiter voran. Das ist weder christlich-sozial noch sozial-demokratisch!

Ukrainische Flüchtlinge im Liebfrauenhaus

Ende November 2022 sind zunächst 45 Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflohne sind im leerstehnden Westflügel des ehema-ligen Altenh3eimes untergebracht. Die meisten von ihnen kamen aus einem Hotel in Wachenroth, wo sie die letzten Monate wohnten.

 

Vertreter:innen der Flüchtlingsbetreuung begrüßten sie und boten ihnen Hilfe an, die gerne angenommen wurde. Für die mehr als 10 schulpflichtigen Kinder wird von der FBH die Schulanmeldung organisiert. Weitere Hilfen werden auf Nachfrage geleistet. Mehr Infos dazu gibts auch beim Jour fix am Montag Abend.

Unfassbar: Abschiebung eines Familienvaters

Kurz vor Inkrafttreten des Chancenaufenthaltsrechts schiebt Landratsamt Landshut einen gedul-deten Familienvater ab. Die Grausamkeit kennt bei Abschiebe-interessen keine Grenzen: Schutz von Ehe und Familie mit Füßen getreten aktuell aus dem „christlich-sozialen“ Bayern. Mehr unter

https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/abschiebung-kurz-vor-chancenaufenthalt/?fbclid=IwAR34lbA78K65-MlHm6zbPIHBQNjxo-y1IBLAjU-zCKJQsFB7vRV6cu-UNCk

 

Schafft die Lager ab!

Die jahrzehntelange verfehlte Asyl-politik in Bayern sorgt dafür, dass alle Geflüchteten im Asylverfahren und alle abgelehnten Geflüchteten für Jahre in Unterkünften untergebracht werden müssen und damit die aktuell dringend notwendigen Plätze belegen. Dass es auch anders gehen kann, zeigt das Beispiel der Geflüchteten aus der Ukraine. Sie dürfen sich grundsätzlich privaten Wohnraum suchen, nur wem Obdachlosigkeit droht, wird in Unterkünften untergebracht. Das führt dazu, dass rund 75 % der Ukrainer*innen privat unterkommen, aber nur ¼ staatliche Unterkünfte in Anspruch nimmt. Ähnliche Zahlen dürften sich auch bei Menschen aus anderen Herkunftsländern einstellen. Viele von ihnen haben ebenfalls Freunde, Verwandte und Bekannte, die sie aufnehmen würden.

Der Bayerische Flüchtlingsrat fordert die Bayerische Staats-regierung auf, ihre humanitären und völker-rechtlichen Pflichten zu erfüllen und alle Geflüchteten menschenwürdig unterzubringen.

 

https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/fluechtlingsrat-fordert-abschaffung-der-lagerpflicht-fuer-gefluechtete/

Neue EU-Regeln bedrohen das Asylrecht

von pro asyl

Aktuell wird im Rat der EU über den Vorschlag der EU-Kommission für eine Verordnung diskutiert, die es den Mitgliedstaaten erlauben soll, im Falle einer »Instrumentalisierung« von Asyl und Migration von ihren Verpflichtungen nach dem Asylrecht abzuweichen. Was ist so gefährlich daran?

Diese Verordnung würde es den Ländern ermöglichen, ganz offiziell vom geltenden EU-Recht abzuweichen, also Asylstandards nicht anzuwenden. Es klingt absurd, aber es handelt sich tatsächlich um einen Gesetzesvorschlag, der regulieren soll, wann das Recht ausgesetzt wird. Alle Versuche, die Mitgliedstaaten anzuhalten, das Asylrecht einzuhalten, werden durch diesen Gesetzesvorstoß torpediert.

Schon jetzt gibt es in diversen EU-Ländern Probleme mit der Nichteinhaltung des Rechts. In den vergangenen Jahren haben verschiedene EU-Staaten an ihren Grenzen immer wieder das Asylrecht verletzt – doch das ist bislang illegal. Mit der neuen Verordnung würden solche Rechtsbrüche also in Gesetzesform gegossen?

 

https://www.proasyl.de/news/gesetzesvorstoss-der-eu-sendet-verheerendes-signal-in-die-welt/

 

Schluss mit dem Angstzustand Duldung!

242.000 geflüchtete Menschen leben in Deutschland mit dem unsicheren Status der Duldung, der Großteil von ihnen schon seit vielen Jahren. Die meisten sind aus dem Irak, Afghanistan, Nigeria, dem Iran oder aus russischen Teilrepubliken wie Tschetschenien geflohen. Ihr Alltag ist geprägt von Perspektiv-losigkeit, Angst vor einer Abschie-bung und der Einschränkung sozialer Rechte. Auch zehntausende Kinder und Jugendliche sind davon betroffen.

Die Bundesregierung muss gedul-deten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen endlich Perspektiven eröffnen! Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Bleiberechts-regelungen müssen großzügig und zeitnah umgesetzt werden. Die „Duldung light“ sowie Ausbildungs- und Arbeitsverbote gehören abgeschafft.

Doch was passiert? Die Landes-innenminister*innen schieben weiterhin ab. Mitten in der Nacht, überfallartig werden ganze Familien aus ihren Betten gerissen – obwohl die Ampel-Koalition vereinbart hat, dass sie bleiben sollen. Auch Kinder und Jugendliche, die schon lange hier leben, müssen in Länder „zurückkehren“, die sie kaum kennen. 

Wir fordern von der IMK einen allgemeinen Abschiebungsstopp, damit sichergestellt ist, dass Menschen nicht noch schnell abgeschoben werden, bevor das neue Bleiberecht im Bundestag beschlossen wird.

 

Quelle: Bayer. Flüchtlingsrat

Konzerterlös für Geflüchtete

Ein Benefiz-Konzert von Michael Falter an der Viola, veranstaltet von der Ökofest-Initiative , brachte einen Spendenerlös von 1450 Euro zugunsten der Flüchtlingsbetreuung. Michael Falter erzählte musikalisch die Geschichte der griechischen Göttin Leto, untermalt von Textcollagen und Interviews. 

Den Erlös der Veranstaltung in der ev. Kirche überreichten Retta Müller-Schimmel und Renate Uhl an Rudi Weber von der Flüchtlngsbetreuung .

Macht mit bei der Betreuung!

Die Flüchlingsbetreuung hat sich in den ersten Tagen der ange-kommenen Menschen aus der Ukraine angenommen, vor allem derjenigen in den Unterkünften.Hier werden aktuell insgesamt 31 Menschen betreutet, darunter  Kinder im Alter von 1 - 13 Jahren. Zusätzlich sind bei Familien mehr als 150 Menschen aus der Ukraine untergebracht.

 

Außerdem sind seit kurzem 17 Frauen aus Afghanistan in der Kantstraße untergebracht, die ebenfalls von uns betreut werden.

 

Für die Betreuungsaufgaben für Gefüchtete - aus  allen Ländern - suchen wir weiter ehrenamliche Mitarbeiter:innen. Bitte melden Sie sich dazu unter 

info@fb-herzogenauracxh.de

 

Stand 2. 4. 2022

Familien gehören zusammen!

Familien gehören zusammen. Doch meist ist die Familienzusam-menführung für Geflüchtete ein schwieriges Thema. Deshalhat pro asyl einen Aufruf gestartet der auf dieses Problem hinweist und die Politik zum Handeln auffordert. Die FBH hat sich dissem Appell angeschlossen. Er ist zu finden unter  Neues & Info.

 

Zahlreiche Bürgermeister und Organisationen haben sich dem Aufruf mittlerweile angeschlossen.

 

Aus Anlass des Internationalen Familientages am 15. Mai hat die Flüchtlingsbetreuung Herzogen-aurach Bürgermeister German Hacker gebeten, sich dem anzuschließen und den Appell ebenfalls zu unterzeichnen.

Endlich Lockerung im Kirchenasyl!

Das Ökumenische Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW zeigt sich er-leichtert über die gestrige Rück-nahme der Restriktionen gegen das Kirchenasyl durch das BAMF, wo-nach nun Abschiebefristen im Kirchen-asyl nicht mehr von sechs auf 18 Monate verlängert werden. Damit sind die 2018 von der Innen-ministerkonferenz eingeführten Vers-chärfungen, mit denen der Staat die Kirchenasylpraxis einschränken wollte, nicht länger gültig. Weiteres dazu unter www.kirchenasyl.de

Nach Lesbos nun auch bosnische Grenze!

Auch 2021 fängt aber leider nicht mit guten Nachrichten an: An der bosnisch-kroatischen Grenze sitzen Tausende Geflüchtete im tiefsten Winter fest, ihre Situation ist lebensbedrohlich. Es ist eine humanitäre Katastrophe mit Ansage, schon in den Vorjahren hat die Lage sich mit Wintereinbruch zugespitzt. Dieses Jahr ist es besonders dramatisch. Wir fordern die Bundesregierung und die Europäische Union auf, den Menschen endlich zu helfen, anstatt untätig zu bleiben oder den Weg in die EU gar mit brutaler Gewalt zu blockieren!

 

Diesem Appell von Pro Asyl schließen wir uns ausdrücklich an!

Bayern nimmt auf!

Der Bayerische Flüchltingsrat hat eine Petition gestartet, die sich ebenfalls für die Geflüchteten auf den griechischen Inseln einsetzt und eien Aufnahme von merh Betroffenen in bayern fordert.

Die Ankündigung der Bundesre-gierung, deutschlandweit insgesamt 1.553 Personen aufzunehmen und auf die Bundesländer aufzuteilen, ist völlig unzureichend und betrifft auch lediglich anerkannte Flüchtlinge oder subsidiär Schutzberechtigte im
Familienverbund anerkannte Per-sonen – nicht Asylsuchende.
Der Wunsch zu helfen ist in der Bevölkerung viel größer: 16 Kommunen allein in Bayern haben bereits ihre Aufnahmebereitschaft erklärt. Die Zivilgesellschaft will
helfen und einen größeren Beitrag leisten - die bayerische Staats-regierung muss das mit einem Aufnahmeprogramm endlich zulas-sen. Dies ist ein Gebot der Mitmenschlichkeit.

Mit der Online-Petition „Menschlichkeit jetzt! Schutz für Geflüchtete aus den griechischen Lagern“

fordern wir mit dem Bündnis #Bayern NimmtAuf ein bayerisches Landes-aufnahmeprogramm.

 

Angekommen - aber auch angenommen?

Am Donnerstag Abend in der Interkulturellen Woche trafen sich Geflüchtete und Mitarbeiter*innen der Flüchtlingsbetreuung mit Bürger-meister German Hacker und Stadt- und Kreisräten, um zu fragen, wie die zu uns gekommenen Menschen auf- und wahrgenommen worden sind: als neue Mitbürger*innen oder nur als durchreisende Gäste? Und fragten: was kann die Stadt zur Integration beitragen? Neben dem Bürger-meister stellten sich Renate Schroff (SPD), Walter Drebinger (CSU) und Uschi Schmidt (Grüne) den Fragen.

 

Wie auch FBH-Sprecher Konrad Eitel in seiner Einführung betonte, sei die Stadt zwar rechtlich nicht für die Flüchtlingsbetreuung zuständig, aber dennoch müsse es die politisch Verantwortlich interessieren, wie die Menschen in unserer Stadt leben und was sie zu einem guten Miteinander beitragen kann. Schnell kristallisierte sich heraus, dass es vor allem um Wohnen, Arbeit und Schule geht, wo die Stadt gefragt ist und auch Handlungsmöglichkeiten hat. Hier sagten alle Vertreter ihre weitere Unterstützung zu. Bürgermeister Hacker verwies auf die von der Stadt geförderte Stelle zur Wohnraum-koordinierung und auf den Bau von Mietwohnungen auf der Herzo Base zu erschwinglichen Mieten. Walter Drebinger berichtete davon, dass er seit Jahren Geflüchtete in seinem Betrieb beschäftigt. Ein großes Problem allerdings ist die Aufenthalts- und Ausbildungs-berechtigung, die jedes Mal unter großem Einsatz erkämpft werden muss und dennoch keine sichere Perspektive für die Zukunft bietet.

 

Hierzu meldete sich auch ein junger Flüchtling aus Afghanistan zu Wort, der seit 6 Jahren in Deutschland lebt, eine abgeschlossene Berufsaus-bildung hat und in seinem Betrieb dringend gebraucht wird. Seine Aufenthaltsgestattung wird jedoch immer nur auf drei Monate verlängert und er lebt in ständiger Angst vor einer möglichen Abschiebung. Dieser Zustand löste bei allen Anwesenden Betroffenheit und Unverständnis aus. Die Kommunalpolitiker wollen dieses kraase Beispiel auch zum Anlass nehmen, mit ihren abgeordneten zu Sprechen.

Beendet das Drama um die Menschen auf Lesbos - nehmt sie auf!

Während noch im Juli bekannt wurde, dass Deutschland Geflüchtete aus den Elendslagern auf Lesbos aufnimmt - siehe unten - spielt sich derzeit in der Politik eine unwürdiges Schauspiel um die Aufnahme der Menschen aus dem ausgebrannten Lager Moria ab.

Nehmt dies Menschen endlich auf!

 

Wer auf Europa verweist will in Wahrheit keine Lösung,weil viele Länder der EU ihre humanitäre Verpflichtung vergessen und nicht bereit sind,an einer Lösung mitzuarbeiten.

Die Flüchtingsinitiativen ERH haben dazu ein deutliches Schreiban an die örtlichen Bundestags- und Landtagsabgeordneten verfasst, siehe hier:

Presse

 

Bericht vom Juli 2020

Demnach kommen insgesamt 928 Flüchtlinge nach Deutschland - vor allem Kinder und Jugendliche nebst Familienmitgliedern. Die ersten werden am 24. Juli in Deutschland erwartet, der Rest soll schrittweise bis Ende August folgen. Wann genau die ersten Betroffenen in Berlin ankommen, ist noch unklar.

Berlin setzt sich seit längerem bei der Aufnahme von Menschen aus griechischen Lagern ein, in denen wegen Überfüllung und schlechter Hygiene teils unhaltbare Zustände herrschen. Auf Druck mehrerer Bundesländer und Flüchtlingsorganisationen hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) schließlich im Juni erklärt, dass Deutschland knapp 1000 Betroffene herausholt. Flüchtlingshelfer stellen vor Ort fest, welche Familien am dringendsten Hilfe benötigen.

 

Coronavorsorge in den Unterkünften?

Die Wohnsituation der Geflüchteten in den Gemeinschaftsunterkünften im Lankreis ist schon in „normalen“ Zeiten gerade auch im Hinblick auf die hygienischen Verhältnisse problematisch. Darauf haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen, wie auch die Flüchtlingsinitiativen in ganz Bayern.

 

Im Zeichen von Corona wird die Lage in den Unterkünften noch problematischer. Uns Helfer*innen wurde der Zugang zu den Unterkünften aus verständlichen Gründen verboten, aber die Bewohner*innen leben weiterhin dicht an dicht und vor allem: sie müssen größtenteils Wäscheräume, Toiletten und Duschen sowie Küchen gemeinsam nutzen. Da sind Kontaktverbote und Mindestabstände nicht einzuhalten.

 

Während Innenminister Hermann bei Verstößen drastische Strafen ankündigt (in Bamberg wurde ein Mann wegen mehrerer Verstöße bereits inhaftiert!) gilt dies alles für die vom Freistaat und Landkreis betriebenen Unterkünfte offenbar nicht. Die Bewohner*innen und immer mehr Helfer*innen fragen sich wie dies weiter gehen soll, insbesondere wenn Verdachtsfälle oder gar Infizierungen auftreten und Quarantänemaßnahmen erforderlich sind.

Corona-Hilfe für Helfer*innen und Geflüchtete im Netz auf der Homepage der Eckentaler Flüchtlingsinitiative:

http://www.fleck-ev.de/

 

Unverständnis und Empörung:             Mutter mit 3 kleinen Kindern abgeschoben

Unverständnis, Entsetzen und Empörung herrscht seit dem 3. September bei den Flüchtling-sbetreuerinnen in Herzogenaurach:

Zaira, seit 5 Jahren in Deutschland lebende Mutter mit 3 kleinen Kindern wurde aus dem Nichts heraus nach Tschetschenien abgeschoben!

Für sie, aber besodners für die Kinder ist das ein fremdes Land in dem sie nun mittellos vor einer ungewissen Zukinft stehen. Nähers dazu sieeh auch im Presseartikel:

http://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/schock-fur-familie-mutter-mit-drei-kindern-abgeschoben-1.8027215

 

Zaira und ihre Kinder brauchen weiterhin unsere Unterstützung, ebenso wie Luiza, Shamil, Eliza und Hassan, die im März nach Kasachstan abgeschoben worden sind (siehe dazu Näheres unter Presse).

 

Spenden können überwiesen werden:auf unser Sepndenkonto:

 

Katholische Kirchenstiftung
St. Magdalena 

Sparkasse Herzogenaurach

IBAN:

DE53 7635 0000 0060 0643 54

Kennwort: Flüchtlingsbetreuung

 

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spenden-bescheinigung für das Finanzamt aus.

 

Pro Asyl: Gegen das Sterben im Mittelmeer

Europa ist planlos! Die Flüchtlingspolitik der EuropäischenUnion ist beschämend. Populistische Parolen, Zerstrittenheit und Schuldzuweisungen bis hin zur Tolerierung und Instrumentalisierung rassistischer Einstellungen prägen den Europäischen Diskurs.

Unser Appell: Umkehren und Retten! Europa braucht eine neue europäische Initiative zur Rettung von Flüchtlingen und einen gefahrlosen Zugang in die EU. Dazu ist die Europäische Union den schutzsuchenden Menschen gegenüber verpflichtet – und sie schuldet es auch ihren eigenen grundlegenden Werten. Die Broschüre formuliert Sofortmaßnahmen zur Rettung von Bootsflüchtlingen vor Europas Grenzen.

Mehr unter:

https://www.proasyl.de/material/europa-braucht-einen-plan/

 

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