Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

Aktuell betreuen wir über 300 Asyl- suchende und anerkannte Flüchtlinge. .

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Wohnungen gesucht!

Hauptproblem für Flüchtlinge und Helfer ist die Suche nach Wohnungen!

 

Helfen Sie mit, denn das ist oft Schwerstarbeit für alle Beteiligten!

 

Wir helfen weiterhin!

Es ist nicht leicht dieser Tage. Das trifft auf uns ale zu. Aber für die Geflüchteten bei uns ist dies alles noch einmal eine Bürde mehr, die erdrückend wirken kann.

 

Deshalb arbeiten die Helfer*innen weiter, unter Beachtung der erlassenen Vorschriften, z. B. dem Vertretungs-verbot für die Unterkünfte. Es kommt  gerade jetzt darauf an, den neuen Mitbürgern die Lage und die Konsequenzen klar zu machen und ihnen zu helfen über die Runden zu kommen.

 

Besonders problematisch ist die Lage im Container und in der Goethestraße, wo jeweils 50 Menschen, darunter auch viele Kleinkinder, Sanitärräume und Küchen gemeinsam nutzen müssen. Wir haben schon seit Jahren auf die ungenügenden Verhältnisse aufmerksam gemacht, ohne dass es zu entscheidenden Änderungen gekommen wäre. Wir werde uns weiter dafür einsetzen.

 

Eine besondere Herausforderung stellt auch das Heimoffice "Schule" dar. Kinder sollen sich daheim mit Hilfe der Eltern quasi selbst unterrichten. Familine, wo Eltern dies nicht leisten können und die keinen Internetanschluss, einen PC mit Drucker haben fallen durch dieses Raster. Acuh die Schulen sind aufgefordert hier anderweitig zu helfen

Herzogenaurach wird kein „Sicherer Hafen“

Mit der denkbar knappsten Mehrheit von 13:12 Stimmen hat es der Herzogenauracher Stadtrat am 17. Juli 2019 abgelehnt, die Stadt zum "Sicheren Hafen" zu erklären.

Die Diskussion machte dabei deutlich, dass die Fronten quer durch alle Stadtrratsfrakrionen verliefen.

 

Ausführliche Presseberichte dazu sind zu finden unter Presse

 

Unser Fazit: Auch wenn die Stadt "offiziell" kein Sicherer Hafen ist, werden wir von der Flüchtlingsbetreuung dafür Sorge tragen, dass die Geflüchteten bei uns sicher leben können!

 

Worum geht es? Das Drama um die Sea Watch 3 und die Unfähigkeit Europas das Sterben im Mittelmeer zu beenden haben nun die Organisation Seebrücke (https://seebruecke.org/) und zahlreiche Städte in Deutschland auf den Plan gerufen. Diese Städte sind u. a. bereit, aus Seenot gerettete Geflüchtete zusätzlich aufzunehmen und so ein geordnetes Asylverfahren zu gewährleisten: Eine notwendige humanitäre Geste!

 

Der Antrag ist nachzulesen unter Neues & Info.

Unverständnis und Empörung:

Mutter mit 3 kleinen Kindern abgeschoben

Unverständnis, Entsetzen und Empörung herrscht seit dem 3. September bei den Flüchtling-sbetreuerinnen in Herzogenaurach:

Zaira, seit 5 Jahren in Deutschland lebende Mutter mit 3 kleinen Kindern wurde aus dem Nichts heraus nach Tschetschenien abgeschoben!

Für sie, aber besodners für die Kinder ist das ein fremdes Land in dem sie nun mittellos vor einer ungewissen Zukinft stehen. Nähers dazu sieeh auch im Presseartikel:

http://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/schock-fur-familie-mutter-mit-drei-kindern-abgeschoben-1.8027215

 

Zaira und ihre Kinder brauchen weiterhin unsere Unterstützung, ebenso wie Luiza, Shamil, Eliza und Hassan, die im März nach Kasachstan abgeschoben worden sind (siehe dazu Näheres unter Presse).

 

Spenden können überwiesen werden:auf unser Sepndenkonto:

 

Katholische Kirchenstiftung
St. Magdalena 

Sparkasse Herzogenaurach

IBAN:

DE53 7635 0000 0060 0643 54

Kennwort: Flüchtlingsbetreuung

 

Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne eine Spenden-bescheinigung für das Finanzamt aus.

 

Herzogenauracher Flüchtlingsbetreuung erinnert im Zeichen des Corona-Virus an Lesbos

 

Die Herzogenauracher flüchtlingsbetreuung (FBH) erinnert in einer Resolution an das Schickxsal der Geflüchteten in aller Welt und besonders an die Menschen an der türkisch-griechischen Grenze und auf den griechicshen Inseln. Acuh sie,die jetzt schon z. T. seit Jahren in Elend, Hunger und Angst leben dürfen in der Corona-Krise nicht vergessen werden.

 

Die deutsche und europäische Politik waren nicht ernsthaft willens Menschen, besodners Kinder und Jugendliche, von den Elendslagern auf Lesbos zu holen, obwohl sich bei unsüber 100 Städte als "Sichere Häfen" angeboten haben.

 

Dass dies jetzt im Zeichen der neuen Krnakheit noch schwerer fällt ist verständloich, aber wir waren auch in der Lage, über 100.000 Urlauber zurück nach Deutschlnd zu holen.

 

Deshalb unser Appell zusammen mit vielen: Holt die Kinder und Jugendlichen von den Inslen, und auf Dauer alle in diesen Lagern!

 

Die Resolution und Presseberichte dazu unter Presse

 

Abwechslung vom Alltag

 

Eine tolle Abwechslung vom Alltagsgeschehen organisierte Karin Peucker-Göbel und Jalal Belal im August. Nahezu einhundert Geflüchtete konnten bei zwei Fahrten den Freizeitpark Thurn in Heroldsbach besuchen, nicht nur für die Kinder ein tolles Erlebnis. Dank einer Spende der Sparkasse konnte nicht nur der Eintritt bezahlt werden, sondern es gab auch noch ein Eis für die Kinder.

 

Die Ausflüge wurden noch ergänzt durch einen Grillabend im Dambach, der ebenfalls regen Zuspruch erfuhr. Durch diese Aktionen kam auch für viele Menschen bei uns auch zumindest kurzfristig so etwas wie Ferienstimmung auf!

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Unterstützung der Seenotrettung

 

Die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach unterstützt mit einem Schreiben die Bemühungen des Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Bedfort-Strohm, für eine Bündnis zur Anschaffung eines neuen Rettungsschiffes im Mittelmeer.

 

Dazu schreibt die EKD: „Als Evangelische Kirche in Deutschland setzen wir uns seit Jahren gegen das Sterben im Mittelmeer und für die zivile Seenotrettung ein. In diesem Sommer haben wir dieses Engagement verstärkt. Gemeinsam mit vielen anderen haben wir öffentlich deutlich gemacht, dass es dringender denn je Seenotrettung und einen europäischen Verteilmechanismus für Boots-flüchtlinge braucht. Angesichts der humanitären Katastrophe, der Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und des politischen Stillstands auf europäischer Ebene, reichen Appelle allein nicht länger aus.

Die EKD engagiert sich daher dafür, zu einem Bündnis zu kommen, das die zivile Seenotrettung mit einem neuem Rettungsschiff unterstützt.

 

Wer das unterstützen möchte findet Näheres unter https://seebruecke.org/

 

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Leistungen für Asylbewerber:

Es geht ans Eingemachte!

 

Eine böse Überraschung erlebten viele Geflüchtete Anfang September: Alleinstehende mit und ohne Kinder erhalten weniger Geld, uns zwar 42 € im Monat!! Sie wurden von der „Regelbedarfsstufe 1“ in die Stufe 2 umgegliedert, und zwar auf Grund eines Gesetzes aus dem Hause Seehofer da sie angeblich durch ihre Unterbringung in Gemeinschafts-unterkünften weniger Kosten zu Lebensunterhalt haben. Sie erhalten ab sofort nur noch 326 €.

 

Dies trifft bei uns vor allem junge Männer aus Äthiopien, die ja auch nicht arbeiten dürfen – neben der erzwungenen Perspektivlosigkeit werden diese Menschen jetzt offenbar auch noch „ausgehungert“. Es ist unfassbar welche Gesetze für den Bereich Flucht und Migration noch alles gemacht werden – der Abschied von der Willkommenskultur 2015 geht in großen Sprüngen weiter voran. Das ist weder christlich-sozial noch sozial-demokratisch!

Coronavorsorge in den Unterkünften?

Die Wohnsituation der Geflüchteten in den Gemeinschaftsunterkünften im Lankreis ist schon in „normalen“ Zeiten gerade auch im Hinblick auf die hygienischen Verhältnisse problematisch. Darauf haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen, wie auch die Flüchtlingsinitiativen in ganz Bayern.

 

Im Zeichen von Corona wird die Lage in den Unterkünften noch problematischer. Uns Helfer*innen wurde der Zugang zu den Unterkünften aus verständlichen Gründen verboten, aber die Bewohner*innen leben weiterhin dicht an dicht und vor allem: sie müssen größtenteils Wäscheräume, Toiletten und Duschen sowie Küchen gemeinsam nutzen. Da sind Kontaktverbote und Mindestabstände nicht einzuhalten.

 

Während Innenminister Hermann bei Verstößen drastische Strafen ankündigt (in Bamberg wurde ein Mann wegen mehrerer Verstöße bereits inhaftiert!) gilt dies alles für die vom Freistaat und Landkreis betriebenen Unterkünfte offenbar nicht. Die Bewohner*innen und immer mehr Helfer*innen fragen sich wie dies weiter gehen soll, insbesondere wenn Verdachtsfälle oder gar Infizierungen auftreten und Quarantänemaßnahmen erforderlich sind.

 

Es kann wohl kaum von Quarantäne gesprochen werden wenn jemand – wie in einem konkreten Fall – im Zimmer bleiben muss, aber die oben genannten Gemeinschaftseinrichtungen weiter mit benutzen muss. Hier wäre eine Unterbringung außerhalb der Gemeinschaftsunterkunft sachgerecht und angemessen gewesen.

Corona-Hilfe für Helfer*innen und Geflüchtete im Netz auf der Homepage der Eckentaler Flüchtlingsinitiative:

http://www.fleck-ev.de/

 

Corona: Hilfe von neuen Mitbürgern

Einen Aufruf im Internet im Zusammenhang mit der Corona-Krise hat der in Herzogenaurach lebende
syrische Migrant, Mahmoud Al Ibrahim Moustafa, zum Anlass genommen und sich mit E- Mails an den
Freundeskreis für Flüchtlinge Herzogenaurach und die Herzogenauracher Tafel gewandt. Unter Angabe seiner Kontaktadressen, der Telefonnummer 015779895667 und E-Mailadresse m.ibr.m.2016@gmail.com
bietert er seine Hilfe an.
Mahmoud schreibt darin: "Das Corona-Virus bereitet sich gerade schnell aus. Es kennt kein Volk, keine Religion, kein Geschlecht und keine Nationalität. Wir erleben gerade eine sehr schwierige Zeit, aber wir dürfen die Hoffnung nie aufgeben. Es ist die Zeit, in der wir aufeinander achten, uns unterstützen und Solidarität zeigen müssen." Und weiter führt er aus: "Ich bin seit fünf Jahren Flüchtling und ich habe viel
Hilfe von Helferkreis Herzogenaurach und von vielen Freunden bekommen."
Mahmoud wendet sich direkt an ältere Leute: "Sollten sie über 60 Jahre alt sein oder eine Krankheit bzw.
geschwächtes Immunsystem haben, oder Bekannte von euch, möchte ich gerne helfen und unterstützen,
gesund zu bleiben. Falls also Erledigungen zu machen sind (z.B. Einkauf und sonstige in der Öffentlichkeit) freue ich mich, wenn ich helfen kann. Liebe Grüße Mahmoud Al Ibrahim Moustafa."
Bereits am kommenden Mittwoch ist er für die Tafel in Herzogenaurach als Beifahrer beim Abholen der
Lebensmittelspenden aktiv und vertritt dabei ältere ehrenamtliche Mitarbeiter, welche aus Vorsicht wegen
gesundheitlicher Risiken zurzeit kürzer treten müssen. Mahmoud ist damit ein leuchtendes Beispiel in dieser
kritischen Zeit. Seine Aktion ist nachahmenswert.

Pro Asyl: Gegen das Sterben im Mittelmeer

Europa ist planlos! Die Flüchtlingspolitik der EuropäischenUnion ist beschämend. Populistische Parolen, Zerstrittenheit und Schuldzuweisungen bis hin zur Tolerierung und Instrumentalisierung rassistischer Einstellungen prägen den Europäischen Diskurs.

Unser Appell: Umkehren und Retten! Europa braucht eine neue europäische Initiative zur Rettung von Flüchtlingen und einen gefahrlosen Zugang in die EU. Dazu ist die Europäische Union den schutzsuchenden Menschen gegenüber verpflichtet – und sie schuldet es auch ihren eigenen grundlegenden Werten. Die Broschüre formuliert Sofortmaßnahmen zur Rettung von Bootsflüchtlingen vor Europas Grenzen.

Mehr unter:

https://www.proasyl.de/material/europa-braucht-einen-plan/

 

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