Wer wir sind

Im November 2013 hat sich die Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach gebildet. Viele Menschen engagieren sich hier für diejenigen, die bei uns Schutz und Hilfe suchen.

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Mitmachen

Wir brauchen Sie!

Aktuell betreuen wir über 300 Asyl- suchende und anerkannte Flüchtlinge. .

Wie Sie mithelfen können, erfahren Sie auf unserer Helfen-Seite.

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Was wir tun

Wir betreuen die zu uns gekommenen Menschen vom ersten Tag an - beginnend mit einem Willkommensgruß und der Eingewöhnung in die neue Umgebung.

 

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Spenden

Über Geld- und Sachspenden zugunsten der Flüchtlinge freuen wir uns sehr. Ihre Spenden kommen zu 100% an. Mehr dazu finden Sie auf unserer Helfen-Seite.

 

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Wohnungen gesucht!

Hauptproblem für Flüchtlinge und Helfer ist die Suche nach Wohnungen!

 

Helfen Sie mit, denn das ist oft Schwerstarbeit für alle Beteiligten!

 

Unverständnis und Empörung:

Mutter mit 3 kleinen Kindern abgeschoben

Unverständnis, Entsetzen und Empörung herrscht seit dem 3. September bei den Flüchtling-sbetreuerinnen in Herzogenaurach:

Zaira, seit 5 Jahren in Deutschland lebende Mutter mit 3 kleinen Kindern wurde aus dem Nichts heraus nach Tschetschenien abgeschoben!

Für sie, aber besodners für die Kinder ist das ein fremdes Land in dem sie nun mittellos vor einer ungewissen Zukinft stehen. Nähers dazu sieeh auch im Presseartikel:

http://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/schock-fur-familie-mutter-mit-drei-kindern-abgeschoben-1.8027215

 

Das unmenschliche Vorgehen der bayersichen Behörden hat über die Flüchtlingsbetreuung hinaus bei vielen Menschen Unverständnis und Empörung ausgelöst, Es gab spontane Solidaritätsbekunden und Hilfsangebote, auch von Firmen.

 

Es hat sich ein Unterstützerkreis gebildet der Der Familie weiterhin beistehen will.

Menschlich fragwürdig:

Abschiebung von Eliza

Auch an uns gehen die manchmal grausamen Entscheidungen und Maßnahmen des Asylrechts nicht vorbei:

 

Am 21, März wurde Eliza, die seit vier Jahren in Herzogenaurach lebte und beteut wurde, nach Kasachstan abgeschoben. Sie wurde aus ihrer Familie herausgerissen und mit einem Polizeieinsatz abgeholt und ins Flugzeug gesetzt.

 

Die Helfer/innen der Familie sind schockiert und versuchen nun, den Kontakt nach Astana aufrecht zu erhalten um Eliza auf diesem Wege zu trösten und auch zu helfen so gut es geht.

 

Weitere Details dazu unter Abschiebung ... empört Helfer

 

Neue Mietobergrenzen und Wohnungsvermittlung

Ab Juli 2018 gibts höhere Mietobergrenzen. im Landkreis. Höhere Mietobergrenzen schaffen zwar keinen Wohnraum der vorne und hinten fehlt,  aber sie können dazu beitragen dass Familien und auch Einzelpersonen leichterein Wohnung finden knnen. Deswegen war dies ein richtiger Schritt.

 

Die alten und neuen Werte sind zu finden unter: Finanzielle Themen.

 

Bei der Vermittlung und Suche nach Wohnungen hilft Björn Blum vom ASB. Er ist zu erreichen unter bjoern.blum@asb-erlangen.de.

 

 

Hilfe für Zaira

Resolution für Kinderrechte unterschreiben!

Auf Initiative von Uschi Schmdit, Ulrike Weidlich und Uschi Gocke ist der "Herzogenaruach Appell" entstanden. Er endet mit der Aufforderung:

"Insbesondere bitten wir darum, den Fall „Zaira“ nochmals zu überdenken und ein Bleiberecht zu ermöglichen."

Anlass für diesen Apppell sind die stärkere Beachtung von Kinderrechten für Flüchtlinge und die konkreten Erfahrungen im Fall Zaira.

 

Der Text ist zu finden unter: Neues & Info

Wer den Herzogenaraucher Appell mit unterstützen möchte sendet eien Email an info@fb-herzogenaurach.de

 

Wer mithelfen möchte, die Familie von Zaira ideell und/oder materiell zu unterstützen kann sich an den Leitungskreis der FBH wenden:

info@fb-herzogenaurach.de

 

Spenden werden erbeten unter dem Stichwort "Zaira" auf das Konto bei der Sparkasse

IBAN DE53 7635 0000 0060 0643 54.

 

Mittlerweile ist die Familie bei Bekannten untergekommen und es besteht Kontakt.

Näheres dazu in der NN:

http://www.nordbayern.de/region/hoechstadt/viele-spenden-viele-probleme-so-geht-es-zairas-familie-1.8073410

 

Nürnberger Student und ehrenamtlicher Rettungssanitäter nach Äthiopien abgeschoben

 Am Freitag, den 31.08.2018, wurde Neguss M. aus Nürnberg verhaftet um nach Äthiopien abgeschoben zu werden. Dies geschah nicht zum ersten Mal. Auch im Mai 2018 stand die Polizei in den frühen Morgenstunden bei ihm in der Unterkunft um ihn mit zum Frankfurter Flughafen zu bringen. Während der erste Abschiebeversuch am Flughafen abgebrochen wurde, konnte dieses Mal die Rückführung vollzogen werden. Unter der Begleitung von drei Beamt*innen der Bundespolizei wurde Neguss M. von Frankfurt via Jeddah in Saudi Arabien nach Addis Abeba abgeschoben. Während der über acht Stunden dauernden Reise wurde er an Händen und Füßen gefesselt, die Hände am Rücken bzw. Bauch fixiert. Der Gang zur Toilette wurde ihm erst am Zwischenhalt in Jeddah, nach knapp sechs Stunden möglich gemacht.

 

Der 34-Jährige befürchtet in Äthiopien weiterhin bedroht zu werden. Deshalb kann er nicht in seine ursprüngliche Heimatregion zurückzukehren und hält sich versteckt. Staatliche Unterstützung gibt es nicht – bislang ist Neguss M. auf die finanzielle Hilfe von Freund*innen aus Nürnberg angewiesen. M. bereitete aufgrund der geänderten politischen Lage in Äthiopien einen Asylfolgeantrag vor. Wie schon berichtet hatte Neguss M. sich in den letzten sechs Jahren in Nürnberg erfolgreich ein neues Leben aufgebaut, er spricht mittlerweile fließend Deutsch, hat fast sein Masterstudium an der Uni Erlangen Nürnberg beendet, arbeitete beim Bayerischen Roten Kreuz als ehrenamtlicher Rettungssanitäter und Dolmetscher, erhielt für das Absolvieren eines Managementkurses eine Auszeichnung vom Nürnberger Bürgermeister, engagierte sich ehrenamtlich bei UNICEF und hatte mehrere Arbeitsangebote erhalten.

 

Quelle: Bayer. Flüchtlingsrat 13.9.2018

Es bleibt dabei: Hindernisse bei der Arbeitsaufnahme

Ein neues Hindernis gibt es bei der Arbeitsaufnahme für Asylsuchende und Geduldete. Zur Genehmigung muss ein "Identitätsnachweis" vorgelegt werden, also ein Ausweis mit Lichtbild aus dem Heimatland.

Die meisten Flüchtinge aus Äthiopien z.B. sind quasi mit Badehose und T-Shirt übers Mittelmeer nach Europa gelangt und verfügen über keinerlei Identitätsnachweis. Sie möchten aber nicht nur von steuerfinanzierten Sozialleistungen leben, sondern auch Berufe erlernen und arbeiten, um ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Und unser Handwerk und unsere Wirtschaft suchen händeringend Auszubildende und Mitarbeiter!

Siehe dazu auch die Presseberichte vom 2. September 2017 unter Presse.

 

Konrad Eitel

Diskussion am 26. September

Die Katholische Pfarreiengemeinschaft und die Evangelisch - Lutherische Kirchengemeinde Herzogenaurach laden ein zum Thema

 

Was ihr dem Geringsten getan habt...“

Flucht, Migration, Asyl, Gerechtigkeit: Von globalen Krisen und lokaler Symbolpolitik

am Mittwoch, 26.9.2018 um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum von St. Otto,

Theodor-Heuss-Str. 14,

mit Jesuitenpater Jörg Alt und Vertretern der Parteien.

 

Jörg Alt ist als streitbarer Verfechter einer humanen Migrationspolitik bekannt geworden und ist u. a. Verfasser des offenen Briefes "Kennzeichen christlicher und sozialer Politik" an Seehofer und Söder.v

Leserbrief von Uschi Schmidt:

Gnadenlos, nicht christlich

In einem Leserbrief hat sich Uschi Schmidt vom Leitungskreis der FBH mit den anmaßenden Äußerungen des CSU-Abgeordneten Müller auseinan-dergesetzt. Sie schreibt u. a.:

"Ich bin einfach nur traurig über die Aussagen von Herrn Müller. Wer hat die Deutungshoheit? Nicht die Kirchen,sondern die CSU? Wenn man einem kath. Theologen vorwirft er kenne sich mit dem Christentum weniger aus als ein CSU-Politiker zeugt das von mangelndem Respekt  .. ".

 

Der ganze Leserbrief ist nachzulesen unter Presse

 

Leitungsteam neu gewählt

Die Vollversammlung der Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach hat am 28. Februar 2018 eine neues Leitungsteam gewählt.

 

Aus dem bisherigen Leitungskreis weiter dabei sind Karin Peucker-Göbel und Uschi Schmidt. Neu hinzu gekommen ist Jalal Belal aus Syrien. Somit ist erstmals auch ein Geflüchteter in der Leitung der FBH vertreten.

 

Fürdie Finanzen zeichnet weiter Rudi Weber verantwortlich, der jedoch ebenso wie Ute Manz und Gaby Ruyter nicht mehr für den Leitungskreis kandidierte.

 

Weiter auf der Tagesordnung standen zahlreiche Berichte der Betreuer/innen und die problematische Entwicklung des Asyl- und Migrationsrechtes in Deutschland.

 

Siehe dazu auch den Bericht unter Presse

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